Hoffnung für Lungenkrebspatienten - Uni Ulm setzt erstmalig neuen Wirkstoff ein
Erfolg für die Ulmer Universitätsmedizin: In der Sektion Pneumologie an der Klinik für Innere Medizin II ist im Rahmen eines Studienabkommens erstmalig ein Lungenkrebspatient mit der neuen Substanz „Ceritinib“ behandelt worden. Diese bietet insbesondere bei mehrfach vorbehandelten Patienten eine neue Therapiemöglichkeit. Der neue Wirkstoff ist als Tablette verfügbar und greift ganz gezielt eine Schwachstelle im Erbgut von bestimmten Lungenkrebsarten an.
„Endlich bewegt sich etwas in Berlin“ - Landesrektorenkonferenz begrüßt Einigung über Bildungsmittel
Sechs der neun zusätzlichen Milliarden für Bildung und Forschung sind an die Länder verteilt. Aber was davon kommt bei den chronisch unterfinanzierten Universitäten in Baden-Württemberg an? Die Landesuniversitäten begrüßen, dass die Parteispitzen Bewegung in die Finanzierung des deutschen Wissenschaftssystems gebracht habe. Entscheidend ist der Beschluss, nun doch eine Verfassungsänderung in Angriff zu nehmen, so die Rektorenkonferenz. „Endlich bewegt sich etwas in Berlin. Es ist zukunftsweisend für die baden-württembergischen Universitäten, dass auf dem Gipfeltreffen der Bundesregierung der Weg zu einer Föderalismusreform im Bereich der Bildungs- und Forschungsförderung gefallen ist.“, sagt der Vorsitzende der Rektorenkonferenz der baden-württembergischen Universitäten, Prof. Dr. Hans-Jochen Schiewer.
„Ohne medizinischen Fortschritt wäre ich nicht mehr am Leben“
Kurz nach seiner Geburt war klar, dass Robert an einer seltenen Erbkrankheit leidet, die das System seiner Blutbildung schwer stört. Seine Lebenserwartung betrug damit nicht mehr als zehn Jahre. Dass er heute als 24-Jähriger ein normales Leben führen kann, hat er Wissenschaftlern und Ärzten zu verdanken, die seit Jahrzehnten weltweit an neuen Therapien für Erkrankungen des blutbildenden Systems arbeiten. Robert überlebte durch eine Stammzelltransplantation in Ulm, bei der er blutbildende Stammzellen eines gesunden Spenders erhielt.
Partnerschaft mit China kommt in Fahrt - Hochrangiger Besuch aus Nanjing an der Universität Ulm
Die Universität Ulm baut die Beziehungen mit der Southeast University (SEU) Nanjing weiter aus. Mit dem mehrtägigen Besuch einer hochrangigen chinesischen Delegation unter der Leitung des Präsidenten der SEU Professor YI Hong nimmt das im Sommer 2013 gestartete DAAD-Programm „Strategische Partnerschaften“ nun konkrete Form an.
US-Spitzenforscher an der Uni Ulm - Gastprofessur für Alzheimer-Spezialisten Professor Philip Wong
Professor Philip Wong ist neuer Gastprofessor an der internationalen Graduiertenschule für Molekulare Medizin der Universität Ulm. Der Mediziner ist Professor für Pathologie an der renommierten Johns Hopkins University in Baltimore (USA) und forscht zu den molekularen Mechanismen neurodegenerativer Krankheiten wie Alzheimer und Amyotrophe Lateralsklerose (ALS).
Jubiläumsfeier: Zehn Jahre Ulmer Forum für Wirtschaftswissenschaften
Seit zehn Jahren fördert das Ulmer Forum für Wirtschaftswissenschaften (UFW) den erfolgreichen „Dialog zwischen Wissenschaft und Wirtschaft“. Am Freitag schenkte sich das UFW unter genau diesem Titel eine Podiumsdiskussion zur Jubiläumsfeier an der Universität.
„Anti Aging“ für Stammzellen - Dr. Maria Carolina Florian mit Egon-Macher-Preis ausgezeichnet
„In der Biologie kommt Stammzellen eine zentrale Funktion zu“, sagt Dr. Maria Carolina Florian. Für ihre Forschung zu Blutstammzellen, die bekanntlich Blut- sowie andere Zellen im Körper „reparieren“ und eine wesentliche Rolle bei der Alterung spielen, hat die 34-Jährige kürzlich den Egon-Macher-Preis der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Forschung erhalten.
Studie: Warum sich alternative Jugendliche häufiger selbst verletzen
In einer aktuellen Studie unter deutschen Jugendlichen konnte gezeigt werden, dass sich 45,5 Prozent derjenigen „alternativen“ Jugendlichen, die sich als zugehörig zur Emo-, Gothic- oder Punk- Jugendkultur erlebten, selbst verletzen, und 17,2 Prozent von ihnen einen Suizidversuch aus der Vorgeschichte berichteten. Die Studie wurde durch die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Ulm gemeinsam mit dem Medical Research Council (MRC), Social and Public Health Science Unit, an der Universität Glasgow (Dr. Robert Young) durchgeführt.
Im Bus zu innovativen Unternehmen shutteln
Im Shuttlebus zu interessanten Untenehmen: Die heutige Nacht der Unternehmen bietet eine ganz besondere Möglichkeit all jenen, die einen Job, ein Praktikum, ein duales Studium oder eine Kooperation für eine Abschlussarbeit suchen. Top-Unternehmen unterschiedlichster Branchen bewerben sich um Studierende, Absolventen und Abiturienten aus der Region und laden sie zu Gesprächen auf ihr Firmengelände ein. Das Besondere an der „Nacht der Unternehmen“ ist der Start der Busshuttles um 16.30 Uhr, die an diesem Abend direkt zu Firmen in Ulm und Neu-Ulm fahren.
Klebrige Stäbchen im Sperma als HIV-Verstärker
Rund 35,3 Millionen Menschen weltweit lebten laut UNAIDS 2012 mit dem Humanen Immundefizienz Virus (HIV) und etwa genauso viele HIV-Infizierte sind bereits an AIDS gestorben. Möglicherweise haben Eiweißbruchstücke, die stäbchenartige Amyloidfibrillen im menschlichen Sperma ausbilden, wesentlich zur Verbreitung der Immunschwächekrankheit über Sexualkontakte beigetragen. Die Ulmer Professoren Frank Kirchhoff und Jan Münch haben die als Semen-Enhancer of Virus Infection (SEVI) bezeichneten Fibrillen vor rund sieben Jahren nicht nur entdeckt, sondern auch ihre Funktion als HIV-Verstärker nachgewiesen: Die klebrigen Stäbchen binden Partikel des AIDS-Erregers und erleichtern ihre Anheftung an Zielzellen.




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