Hodenkrebs: Zweite Meinung führt zu verbesserter Therapie - Deutsche Krebshilfe fördert mit 250.000 Euro
Mehr als 3000 Patienten mit der Diagnose Hodenkrebs haben bisher zusammen mit ihren Ärzten die Chance genutzt, eine zweite Meinung zur besten Therapie einzuholen. Nach einer jetzt veröffentlichten Studie führt die Zweitmeinung ausgewiesener Experten in Behandlungszentren bei jedem sechsten Patienten zu einer wesentlichen Änderung des Therapiekonzepts. Die Deutsche Krebshilfe e.V. fördert das Zweitmeinungsnetzwerk Hodentumor für drei weitere Jahre mit 250.000 Euro. Geleitet wird es von Prof. Dr. Mark Schrader, dem Ärztlichen Direktor der Ulmer Universitätsklinik für Urologie und Kinderurologie.
Am heimischen PC ins Wunschstudium schnuppern
Für ein Biologiestudium sind keine besonderen Mathematikkenntnisse nötig, als Wirtschaftswissenschaftler wird man Millionär und Informatiker reparieren nach dem Uniabschluss Computer. Viele Erstsemester starten mit falschen Vorstellungen ins Studium. Die Konsequenz ist nicht selten ein Fachwechsel oder sogar Studienabbruch – bundesweit ist mehr als jeder fünfte Studierende betroffen. Dank des „Virtuellen Schnupperstudiums“ (ViSchnu) der Uni Ulm können Abiturientinnen und Abiturienten ihr Wunschstudium am heimischen PC „antesten“.
Mikroskopieren mit dem Smartphone
Medizinstudierende reisen auf dem Handy durch den menschlichen Körper Herz? Niere? Oder vielleicht doch die Schilddrüse? Um den Kursus Mikroskopische Anatomie zu bestehen, müssen angehende Mediziner unzählige Präparate zuverlässig erkennen und beschreiben können. Deshalb verbringen sie – zumeist im zweiten Semester des Ulmer Medizinstudiums – viele Stunden über dicken Atlanten und im Mikroskopiersaal. Jetzt können sie den „Kurskasten“, der die wichtigsten Gewebeschnitte enthält, auf dem Smartphone studieren – zuhause, im Bus oder im Schwimmbad. Die neue Web-App „MyMi.mobile“ macht es möglich.
José Carreras Award für international wegweisende Krebs-Forschung von Professor Dr. Hartmut Döhner aus Ulm
Hohe europäische Auszeichnung für Ulmer Krebsforscher Prof. Dr. Hartmut Döhner: Der Ulmer Mediziner und Wissenschaftler erhielt am Freitag in Mailand eine der höchsten europäischen Auszeichnungen in der Krebsforschung. Die Europäische Fachgesellschaft für Hämatologie (European Hematology Association, EHA) verlieh dem Ulmer Wissenschaftler und Ärztlichen Direktor der Universitätsklinik für Innere Medizin III für seine international wegweisende Forschung den EHA – José Carreras Award.
„Technik für den Menschen“ - Neuer Master-Studiengang „Cognitive Systems“ an der Uni Ulm
An der Universität Ulm startet zum Wintersemester 2014/15 der Masterstudiengang „Cognitive Systems“. Der englischsprachige interdisziplinäre Studiengang verbindet die Informatik mit der Psychologie. Das Angebot richtet sich an Bachelor-Studenten aus diesen oder verwandten Fächern, die ihren weiteren Studienschwerpunkt auf die Entwicklung „kognitiver Systeme“ legen möchten.
Zell-Wettkampf als Krebsprävention - Neuer Mechanismus der Leukämieentstehung entdeckt
Der ständige Wettbewerb zwischen jungen und alten Vorläuferzellen im Thymus scheint die Entstehung einer bestimmten Blutkrebsart zu verhindern. Diesen Mechanismus haben Forscher aus Ulm und Heidelberg in enger Kooperation nachgewiesen und in der renommierten Fachzeitschrift Nature publiziert.
Klimakiller Cloud-Computing: EU-Projekt erforscht Energiesparpotentiale beim internetbasierten Rechnen
Was die Anbieter internetbasierter Rechendienstleistungen sicherlich freut, bereitet Klimaschützern beträchtliche Sorgen. 2014 sollen bis zu 60 Prozent aller Rechenleistungen in der virtuellen „Wolke“ verarbeitet werden, schätzen Experten. Doch die Serverparks, in die die Daten über das Internet ausgelagert werden, sind regelrechte Energiefresser.
Land stellt Ulmer Uniklinik zusätzliche 25 Millionen Euro zur Verfügung
Das Universitätsklinikum Ulm begrüßt die Entscheidung des Landes, dem Klinikum in den kommenden drei Jahren zusätzlich 25 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen und so seine Weiterentwicklung sicherzustellen.
Hoffnung für Lungenkrebspatienten - Uni Ulm setzt erstmalig neuen Wirkstoff ein
Erfolg für die Ulmer Universitätsmedizin: In der Sektion Pneumologie an der Klinik für Innere Medizin II ist im Rahmen eines Studienabkommens erstmalig ein Lungenkrebspatient mit der neuen Substanz „Ceritinib“ behandelt worden. Diese bietet insbesondere bei mehrfach vorbehandelten Patienten eine neue Therapiemöglichkeit. Der neue Wirkstoff ist als Tablette verfügbar und greift ganz gezielt eine Schwachstelle im Erbgut von bestimmten Lungenkrebsarten an.
„Endlich bewegt sich etwas in Berlin“ - Landesrektorenkonferenz begrüßt Einigung über Bildungsmittel
Sechs der neun zusätzlichen Milliarden für Bildung und Forschung sind an die Länder verteilt. Aber was davon kommt bei den chronisch unterfinanzierten Universitäten in Baden-Württemberg an? Die Landesuniversitäten begrüßen, dass die Parteispitzen Bewegung in die Finanzierung des deutschen Wissenschaftssystems gebracht habe. Entscheidend ist der Beschluss, nun doch eine Verfassungsänderung in Angriff zu nehmen, so die Rektorenkonferenz. „Endlich bewegt sich etwas in Berlin. Es ist zukunftsweisend für die baden-württembergischen Universitäten, dass auf dem Gipfeltreffen der Bundesregierung der Weg zu einer Föderalismusreform im Bereich der Bildungs- und Forschungsförderung gefallen ist.“, sagt der Vorsitzende der Rektorenkonferenz der baden-württembergischen Universitäten, Prof. Dr. Hans-Jochen Schiewer.





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