Wettläufe gegen die Zeit
„Neue Ziele sind nur über neue Wege erreichbar“, wusste schon der Aphoristiker Ernst Ferstl. Ersteht mit dieser Erkenntnis nicht alleine da. Auch Neurochirurg Prof. Dr. Marc-Eric Halatsch, Leitender Oberarzt an der Klinik für Neurochirurgie des Universitätsklinikums Ulm, verlässt – im Dienste der Wissenschaft – ausgetretene Pfade. Er ist Gründer eines Netzwerks aus ärztlichenKollegen und Forschern aus aller Welt, die sich dem Kampf gegen das Glioblastom verschrieben haben, einem äußerst aggressiven und bösartigen Hirntumor, der bis heute nicht heilbar ist und eine mittlere Überlebenszeit von durchschnittlich 14 Monaten zulässt.
Bringt Licht ins Dunkel: Hornhautbank Ulm am 1. April gestartet
Einer der wichtigsten Bestandteile des menschlichen Auges ist die Hornhaut. Sie ist die äußere Begrenzung des Auges und schützt es – sie ist wie eine „Fensterscheibe“ für das Auge. Kommt es im Rahmen einer Verletzungen oder als Folge bestimmter erblicher Erkrankungen zu einer Veränderung der Hornhaut, kann das Sehvermögen derart beeinträchtigt sein, dass nur noch eine Hornhauttransplantation eine Erblindung verhindern kann. Um eine bessere Versorgung mit Hornhauttransplantaten zu ermöglichen, hat am 1. April die Hornhautbank Ulm ihren Betrieb aufgenommen: eine Kooperation der Klinik für Augenheilkunde am Universitätsklinikum Ulm und des Instituts für Klinische Transfusionsmedizin und Immungenetik Ulm (IKT Ulm).
Tumorzellen in den Tod treiben
Die B-Zell-akute lymphoblastische Leukämie (B-ALL) ist die häufigste Tumorerkrankung im Kindesalter und tritt auch bei Erwachsenen auf. Sie entsteht, wenn die Signalleitung in unreifen B-Zellen, auch prä-B-Zellen genannt, gestört ist. Das Team um Prof. Dr. Markus Müschen von der University of California in San Francisco/USA hat mit Unterstützung von Prof. Dr. Hassan Jumaa und Prof. Dr. Michael Reth vom Exzellenzcluster BIOSS Centre for Biological Signalling Studies der Universität Freiburg einen neuen Ansatz für die Therapie der B-ALL-Tumorerkrankung gefunden.
Premiere in der Herzchirurgie: Ulmer Herzchirurgen setzen zwei neue Herzklappen über einen einzigen Zugang ein
Die Klinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie am Universitätsklinikum Ulm gehört zu einem der führenden Zentren im Bereich des kathetergestützten Herzklappenersatzes. Am Donnerstag, 26.März, gelang es einem interdisziplinär besetzten Team um die Herzchirurgen Prof. Dr. Andreas Liebold, Ärztlicher Direktor der Klinik, Prof. Dr. Robert Bauernschmitt, Oberarzt und Leiter der klinischen Forschung, und Dr. Christian Liewald, Oberarzt, weltweit zum ersten Mal einer Patientin erfolgreich beide Herzklappenprothesen über einen einzigen, weniger als einen Zentimeter großen Zugang an der Herzspitze am schlagenden Herzen einzusetzen.
Quadratische Eiskristalle aus der Nanowelt: Überraschungsfund mit dem Elektronenmikroskop im „Graphen-Sandwich“
Fest, flüssig und gasförmig. Die Aggregatzustände des Wassers lernt jedes Kind in der Schule kennen. Und auch in der Wissenschaft zählt Wasser sicherlich zu den am besten untersuchten Substanzen. Trotzdem konnten Forscher von den Universitäten Ulm, Manchester und der University of Science and Technology of China dem Element ein Geheimnis abringen: Zwischen zwei Graphenschichten wiesen sie bei Raumtemperatur quadratische Nano-Eiskristalle nach, deren Anordnung überrascht.
Sanfter Einblick in die Nano-Welt - Elektronenmikroskopie-Großprojekt „SALVE“ startet mit neuem Partner in finale Phase
Mit der Unterschrift unter die Kooperationsvereinbarung ist es nun offiziell: Die Forschungsinitiative zur Entwicklung eines so genannten Niederspannungstransmissions-elektronenmikroskops „SALVE“ startet erfolgreich in die finale Phase. Das an der Universität Ulm angesiedelte Langzeitprojekt wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Baden-Württemberg seit 2009 mit Fördergeldern von über zehn Millionen Euro unterstützt.
Ulm macht das Rennen - Professor Dr. Wolfgang Janni lehnt Ruf an die Ludwig-Maximilians-Universität München ab
„Ulm statt München“: So lässt sich die Entscheidung von Prof. Dr. Wolfgang Janni, Ärztlicher Direktor der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Universitätsklinikum Ulm, zusammenfassen. Der 47-Jährige erhielt im Oktober vergangenen Jahres den Ruf auf den begehrten Lehrstuhl für Gynäkologie und Geburtshilfe an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU). Professor Janni lehnte den Ruf ab, da er sich mit seiner Familie an den Ufern der Donau angekommen fühlt und nicht nur in München, sondern auch auf dem Ulmer Michelsberg Krankenversorgung, Forschung und Lehre auf einem extrem hohen Niveau möglich sind.
Schmalkost zum Wochenende - Studierendenwerk Ulm im Streik
Nach dem erfolgreichen Auftakt der zweiten Warnstreikwelle im ver.di Bezirk Ostwürttemberg-Ulm am vergangenen Mittwoch wurden am Freitag nochmals die Beschäftigten des Studierendenwerks in Ulm zu einer ganztägigen Arbeitsniederlegung aufgerufen.
Hochschulfinanzierungsvertrag: Zusätzliche Stellen an der Uni und Hochschule Ulm
Faire Arbeitsverhältnisse sind wichtig für gute Lehre und gute Forschung an den Hochschulen im Land – und damit für den Wissenschaftsstandort Baden-Württemberg. Der grün-rote Hochschulfinanzierungsvertrag „Perspektive 2020“ setzt hier Maßstäbe und enthält erstmals ein eigenes Kapitel zum Thema „Gute Arbeit“ an den Hochschulen.
Lions Club Elchingen spendet an janz-besondere-hilfe e. V.
Einen Scheck über 3000,- Euro zugunsten des Vereins janz-besondere-hilfe überbrachte am Mittwoch, 25. März, Viola Lachenmann, Präsidentin des Lions Club Elchingen. Sie besuchte gemeinsam mit weiteren Mitgliedern des Lions Club Elchingen und Kindern des Kindergarten St. Antonius Oberelchingen die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum Ulm.




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