Erklärung des Gemeinderats: Ulm wird zum sicheren Hafen für Menschen in Not
Nach wie vor kommen Menschen, die über das Mittelmeer nach Europa fliehen wollen, zu Tode, werden Schiffe mit Geretteten zurückgewiesen. Eine gesamteuropäische Lösung ist bis auf weiteres nicht in Sicht. Der Ulmer Gemeinderat hat am Mittwoch, 17. Juli 2019, eine Erklärung zur Unterstützung der Initiative „Seebrücke – Schaffe sichere Häfen“ verabschiedet. Die Stadt Ulm erklärt sich damit bereit, auch über bundesrechtliche Pflichten hinaus Geflüchtete aufzunehmen. Die Ulmer Räte stimmten für die Erklärung mit großer Mehrheit. Die Stadträte Siegfried Keppler, Barbara Münch und Wolfgang Schmauder (alle CDU) sowie Helga Malischewski und Rüdiger Reck (beide Freie Wähler) enthielten sich der Stimme.
Künstliche Intelligenz und Roboter
Man wird den Eindruck nicht los, dass Roboter immer intelligenter und flexibler werden. Roboter sind selbst in der Lage filigrane Tätigkeiten durchzuführen. Roboter können weiterhin Akten sichten, Algorithmen analysieren und die einzelnen Situationen viel objektiver interpretieren als es Menschen tun. Somit kann also die Frage aufkommen, ob die Maschinen den Menschen wirklich die Arbeit stehlen.
Ministerin Anja Karliczek in Ulm: Experten-Empfehlung für Ulm hat es nicht gegeben
Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) hat am Montagnachmittag Ulm besucht. Bei dem schon länger geplanten Besuch sorgte die Ministerin für eine Überaschung. Es habe anders als „von verschiedenen Seiten lanciert“ zuvor keine konkrete Empfehlung der Gründungskommission für Ulm als Standort einer mit 500 Millionen Euro geförderten Batterieforschungsfabrik gegeben, sagte sie. Warum sie den Bau für die Batterieforschung nach Münster - in ihren Wahlkreis - vergeben hat, wurde auch bei ihrem Besuch in Ulm nicht klar. Münster habe das kompletteste Konzept präsentiert, und zwar von der Entwicklung bis zum Recycling der Batterien, wiederholte die Ministerin bisherige Begründungen.
48-Stunden-Aktion von Fridays for Future in Ulm
Von Freitag bis Sonntag findet eine 48-Stunden-Aktion von Fridays For Future in Ulm statt. Am Freitag beginnt die erste Kundgebung um 12 Uhr auf dem Marktplatz. Innerhalb einer Demonstration laufen die jungen Leute grenzüberschreitend nach Neu Ulm, wo eine kurze Zwischenkundgebung gehalten wird. Danach geht es zurück nach Ulm und von da aus in die Friedrichsau.
Bitcoins bald an Technologiebörse NASDAQ?
Die Technologiebörse NASDAQ gehört zweifelsfrei zu den größten wie auch bedeutendsten Finanzhandelsplätzen in den USA. Schlussendlich sind im NASDAQ die größten Unternehmen der Welt gelistet - so beispielsweise Alphabet, Facebook, Amazon oder auch Apple wie Microsoft. Somit ist es auch kein Wunder, dass sich in den Gesichtern der Krypto-Fans ein Lächeln abzeichnet, wenn von Seiten der NASDAQ verlautbart wird, man sei positiv gegenüber den Kryptowährungen - allen voran gegenüber dem Bitcoin - eingestellt.
Friedensnobelpreisträger Thomas Gebauer spricht beim "Allerwelts-Sommerfest" im Roxy
Das beliebte "Allerweltsfest" findet am Sonntag, 14. Juli, von 12 bis 18 Uhr im Roxy-Biergarten statt. Auf dem Welt-Markt präsentieren sich Gruppen, Vereine und Initiativen aus der Region, die sich für eine andere Welt einsetzen. Im Rahmen des Festes spricht Friedensnobelpreisträger Thomas Gebauer von der Stiftung „medico international“.
Klimaforscher Ernst Ulrich von Weizsäcker fordert radikales Umdenken und warnt vor katastrophalen Folgen des Klimawandels
Der Zustand des Weltklimas bewegt die Menschen. Vor über 350 Zuhörerinnen und Zuhörer im ausverkauften Stadthaus Ulm warnte der 80-jährige Klimaforscher Ernst Ulrich von Weizsäcker am Dienstagabend vor dem Klimawandel und dessen dramatischen Folgen. Laut von Weizsäcker ist durch steigende Meeresspiegel der Lebensraum von "zwei bis drei Milliarden Menschen" bedroht. Die Folgen seien gigantische Flüchtingsströme bis hin zu weltweiten Kriegen. Für den Anfang forderte der weltweit anerkannte Wissenschafter eine Co²-Steuer: "Wer Ressourcen verschwendet, muss mehr bezahlen, wer spart und schont, verdient." Dann würden Industrie und auch Privatleute schnell umdenken und umlenken.
Warum das Medizinstudium so beliebt ist
Die Warteplätze für ein Medizinstudium in Deutschland sind stark begrenzt. Obwohl das Studium sehr hart ist und man die besten Jahre seines Lebens nur in dieses Studium investiert, wird es dennoch immer beliebter.
Keine Batteriefabrik in Ulm: Abgeordnete fordern Begründung der Vergabeentscheidung von Ministerin Karliczek
Nach der Entscheidung der Bundesforschungsministerin Anja Karliczek, den Standort für die Forschungsförderung Batteriezelle nach Münster, den Wahlkreis der Ministerin, zu geben und nicht wie von der vorher bestellten Expertenkommission empfohlen nach Ulm, haben die Bundestagsabgeordneten Hilde Mattheis (SPD) und die Landtagsabgeordneten Martin Rivoir (SPD) und Jürgen Filius (Grüne) in einem Brief von der Ministerin eine Begrpündung ihrer schnellen Entscheidung gefordert. Der FDP-Politiker Alexander Kulitz hat inzwischen gefordert, dass die Entscheidung revidiert wird.
Neue Fraktion für ökosoziale Schwerpunkte im Ulmer Gemeinderat
Eine kleine Überraschung brachten nun die Gespräche nach der Neuwahl des Gemeinderates: Die SPD-Fraktion wird zukünftig verstärkt durch Anja Hirschel von der Piratenpartei und Eva-Maria Glathe-Braun von der Partei "Die Linke", die beide neu in das Ulmer Stadtparlament einzogen




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