Ulm News, 09.07.2019 14:51
Warum das Medizinstudium so beliebt ist
Die Warteplätze für ein Medizinstudium in Deutschland sind stark begrenzt. Obwohl das Studium sehr hart ist und man die besten Jahre seines Lebens nur in dieses Studium investiert, wird es dennoch immer beliebter.
Seit dem Jahr 2008 geht die Anzahl der Studierenden im Fach Allgemeinmedizin immer höher. Von knappen 80.000 ist die Zahl kontinuierlich bis auf mittlerweile 100.000 gestiegen. Das Medizinstudium ist mit das spannendste, welches existiert. Der Körper birgt noch so viele ungelöste Mysterien, welche noch gelöst werden wollen. Weiterhin beschäftigen sich Studenten Tag für Tag mit dem menschlichen Körper und analysieren diesen. Dass dieser Beruf später einmal langweilig wird, ist unwahrscheinlich, da die Entwicklung stehts voranschreitet und das Retten von Menschenleben nicht langweilig werden kann. Geld und Zukunftssicherheit spielen neben dem Spaß an einer Sache eine große Rolle. Auch wenn der finanzielle Aspekt im Beruf niemals der primäre sein sollte, spielt er trotzdem eine wichtige Rolle. Da die Medizin sich immer weiter entwickelt und gute Ärzte händeringend gesucht werden ist die Zukunftssicherheit gegeben. Auch der finanzielle Aspekt spielt keine Rolle, da Ärzte in Deutschland zu den Topverdienern gehören.
Kein Platz in Deutschland erhalten: Wie geht es weiter?
Das Medizinstudium öffnet einem viele Tore, auch die im internationalen Bereich. Doch durch die Begehrtheit der Studienplätze in Deutschland ist einem Bewerber kein Studienplatz garantiert. Viele landen auf einer Warteliste, dessen Wartezeit gerne mehrere Jahre dauern kann. Aus diesem Grund entscheiden sich viele Bewerber für ein Studium im Ausland. Ein Medizinstudium im Ausland braucht sich keinesfalls vor dem in Deutschland zu verstecken. Solch ein internationales Studium bringt sogar einige Vorteile mit sich. In den meisten Ländern herrschen keine so strengen Numerus Clausus Regeln. Vielmehr werden dort Einstellungstests inklusive persönlichen Gespräch angewandt, um sich einen besseren Eindruck des Bewerbers zu verschaffen.
Nicht zu vernachlässigen sind die Auslandserfahrungen, wie die Sprache und die Kultur des jeweiligen Landes. Während das Grundstudium in Englisch abgehalten wird, wird das Hauptstudium in den meisten Universitäten in der Landessprache absolviert. Es wird nicht nur eine persönliche Entwicklung durchlebt, sondern die Sprachkenntnisse werden auf ein ganz andere Level gehoben. Dafür muss man dies natürlich wollen und willig sein eine andere Sprache in relativ kurzer Zeit zu lernen. Nicht außer Acht gelassen werden sollten die Studiengebühren. In vielen europäischen Ländern sind diese um einige höher als in Deutschland und können schnell bis zu 10.000 Euro im Jahr betragen.




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