Wenige Demonstranten für Grundrechte auf dem Münsterplatz
Deutlich weniger Teilnehmer als in der vergangenen Woche gab es diesen Samstag bei der Demonstration für Grundrechte auf dem Ulmer Münsterplatz. Dafür zeigte die Polizei eine größere Präsenz.
Rechercheteam dokumentiert rechte Umtriebe in Ulm und Umgebung - "Hygienedemos" auch in Ulm
Rechte Gewalt sei nicht nur ein Problem in entfernten deutschen Regionen, sondern finde auch in Ulm und Umgebung statt, schreibt ein Ulmer Recherche-Kollektiv, das extrem rechte und rechte Veranstaltungen, Übergriffe und Angriffe in Ulm und Umgebung dokumentiert. Die Chronik der Übergriffe im Jahr 2019 ist nun fertiggestellt und veröffentlich. In den Blickpunkt rücken auch in Ulm so genannte "Hygiene-Demonstrationen", an denen Menschen mit unterschiedlicher Motivation teilnehmen. Diese Demos werden mittlerweile sehr kritisch gesehen, aufgrund der mangelnden Abgrenzung gegenüber Rechten Gruppen, Fake-News und Verschwörungsideologien zu Corona. Bei den zurückliegenden Hygiene-Demonstration auf dem Münsterplatz waren auch AFD-Stadtrat Markus Mössle und der AFD-Kreisvorsitzende Eurgen Ciresa sowie Mitglieder der Ulmer Hooligan-Szene anwesend.
Stadt Neu-Ulm sucht Betreiber für Biergarten auf Barfüßergelände
Die Stadt Neu-Ulm stellt den Außenbereich des ehemaligen Barfüßergeländes an der Augsburger Straße kurzfristig für eine Biergartennutzung zur Verfügung. Um der Bevölkerung schnellstmöglich in dieser Saison noch Biergartenbesuche auf dem beliebten Gelände an der Donau zu ermöglichen, ist die Verwaltung jetzt auf der Suche nach einem Betreiber. "Unser Hauptziel ist es, den Neu-Ulmerinnen und Neu-Ulmern und auch Gästen aus der Region hier schnellstmöglich wieder einen gemütlichen Biergarten anbieten zu können“, betont die Neu-Ulmer Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger.
Rund 400 Teilnehmer bei Demo für Grundrechte auf Münsterplatz
Gegen die "Einschränkung der Bürgerrechte" und für die Bewahrung der Grundrechte und des Grundgesetzes demonstrierten am Samstag rund 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Mehrfach hieß es, sie seien weder links noch rechts, noch blau, rot oder grün, sondern „einfach Mensch“. Zur Demonstration hatte die Gruppe „Grundrechte Ulm/Neu-Ulm Querdenken 731“ aufgerufen, aber auch die AFD, die auch diesmal prominent im Publikum mit dem Kreisvorsitzenden Eugen Ciresa, dem Ulmer AFD-Stadtrat Markus Mössle und dem Ulmer AFD-Landtagsabgeordneten Daniel Rottmann vertreten war.
Grundrechte-Demo in Ulm: „Ziel für den 23. Mai sind mehrere 1000 Menschen“
Die Gruppe „Grundrechte für Ulm/Neu-Ulm war mit dem Zuspruch der Demonstration am vergangenen Samstag auf dem Münsterplatz offenbar zufrieden und will jetzt mehr. „In der nächsten Woche wollen wir 4-stellig sein, mein Ziel für den 23. Mai sind mehrere 1000 Menschen“, kündigt Markus Haintz, einer der Sprecher der Initiative, die sich gegen die Beschränkungen durch die Coronavirus-Pandemie wendet, in den sozialen Medien an.
Stadt Neu-Ulm unterstützt lokale Gastronomen: Mehr Sitzplätze im Freien möglich
Die Stadt Neu-Ulm unterstützt die örtlichen Gastronomen in Zeiten der Corona-Pandemie: Um die aufgrund der Abstandsregeln wegfallenden Sitzplätze kompensieren zu können, erhalten Gastronomen die Möglichkeit, die Flächen ihrer Außengastronomie zu erweitern beziehungsweise auch neue Flächen für eine Außenbewirtschaftung auszuweisen. Ab Montag, 18. Mai, haben Gastronomiebetriebe in Bayern die Möglichkeit, ihre Außenbereiche wieder zu öffnen. Innenbereiche von Speisegaststätten können voraussichtlich
ab dem 25. Mai wieder geöffnet werden. In Baden-Württemberg dürfen die Gastronomen am 18. Mai innen wie außen starten.
SPD und Grüne wünschen genaue Informationen über Ulmer Schlachthof
Die Ulmer SPD-Fraktion interessiert sich, wie die Arbeits- und Lebensbedingungen für die Mitarbeiter im Ulmer Schlachthof sind. Deswegen haben sich die Genossen mit mehreren Fragen an Oberbürgermeister Gunter Czisch gewandt. Auch die Grünen im Ulmer Gemeinderat haben einen genauen fragenkatalog zum Thema Schlachthof eingereicht.
„Einfach mal machen! Es könnte ja gut werden!“ - Stadt Ulm eröffnet Kreativraum für Digitalisierung
Seit Anfang des Monats sind das Ulmer Verwaltungslabor und der neue Kreativraum im Weinhof 7 offiziell in Betrieb, um das Thema Digitalisierung in der Verwaltung noch schneller voran zu bringen. Zum Auftakt gab es einen Online-Workshop für Verwaltungskräfte, in dem über das Innovationslabor informiert wurde und sich die Teilnehmer mit Hilfe interaktiver Werkzeuge mit eigenen Ideen in dessen Gestaltung einbringen konnten.
„Spiel mit dem Feuer!“ Bischof Fürst kritisiert Corona-Verschwörungstheorien
Dr. Gebhard Fürst, Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart, hat die publik gewordenen Welt-Verschwörungstheorien einer Gruppe von konservativen katholischen Würdenträgern um den ehemaligen Vatikandiplomaten Carlo Maria Viganò und den deutschen Kurienkardinal Gerhard Ludwig Müller im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie kritisiert.




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