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Ulm News, 19.04.2021 19:00

19. April 2021 von Thomas Kießling
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Ulm wird Teil der EXPO in Dubai


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Beschreibung: Mit der LoRaWAN-Technik werden Baumängel am Münster frühzeitig erkannt.

Fotograf: initiative ulm digital

Foto in Originalgröße



Die Bemühungen der initiative.ulm.digital e.V. tragen dieses Jahr besondere Früchte. Das Projekt rund um das LoRaWAN wird Teil der Weltausstellung EXPO in Dubai. Der größte Kirchturm der Welt reist nach Dubai. Und zwar in Form einer etwa streichholzschachtelgroßen Platine. 

Dieses kleine Münster ist der Schlüssel zum LoRaWAN (Long Range Wide Area Network), ein Netz, das in Ulm bereits flächendeckend und kostenlos verfügbar ist. Es wurde 2016 von der initiative.ulm.digital e.V. unter der Leitung von Andreas Buchenscheit eingeführt. Ulm zählte zu den ersten Städten weltweit mit dieser Technologie.
Damit lassen sich Sensordaten über eine weite Strecke übertragen, wie beispielsweise der Füllstand der Mülltonnen in der Innenstadt, die Feuchtigkeit der Erde im heimischen Schrebergarten oder ein Riss in Ulms bekanntestem Wahrzeichen, dem Ulmer Münster, wird mühelos überwacht. „Früher musste man den Riss regelmäßig händisch kontrollieren. Jetzt sorgt das kleine Münster, die Platine, dafür, dass die Strukturschäden des Münsters unter durchgehender Beobachtung stehen. Und das völlig automatisch und für die Verantwortlichen mit dem geringsten Aufwand“, so Andreas Buchenscheit, Vorstand der initiative.ulm,digital e.V. und Geschäftsführer der CORTEX Media GmbH. Für ihn kam die Nachricht aus Dubai völlig überraschend. „Weder wir noch die Stadt Ulm haben sich für die EXPO beworben. Das macht es natürlich zu einer noch viel größeren Ehre und Wertschätzung, dass wir vom Fraunhofer Institut im Auftrag des Ministeriums ausgewählt wurden, ein Teil der EXPO zu sein.“
Auch der Vereinsvorsitzende Heribert Fritz ist mehr als stolz: „Es zeigt, dass wir mit unserer Initiative auf dem richtigen Weg sind und Ulm in Sachen Digitalisierung ein Vorreiter bleibt.“ Die Stadt Ulm unterstützt mit ihren Bundesförderprojekten diese Ideen und ist mit der Geschäftsstelle Digitale Agenda und eigenen Open-Source-Communitys heute ein weitbeachtetes Vorbild für digitale Kompetenzen. „Wir verstehen uns als Impulsgeber und freuen uns sehr, dass diese Projekte internationale Anerkennung finden“, sagt Sabine Meigel, Leiterin der Digitalen Agenda. Der „Ulmer Weg“ der digitalen Transformation zur Smart City wurde auf Bundes- und EU-Ebene bereits mehrfach ausgezeichnet. Oberbürgermeister Gunter Czisch nennt als Erfolgsrezept: Offene Daten, offene Kooperationen und offenen Innovationsformate.
Um die Möglichkeiten eines Sensornetzwerkes und die Chancen einer Smart City zu veranschaulichen, haben die Verantwortlichen im Sommer letzten Jahres den LoRaPark am Ulmer Weinhof eröffnet. Dort können sich Interessierte vor Ort an verschiedenen Beispielen über die Anwendungsbereiche des LoRaWAN informieren.
Weitere Informationen unter https://lora.ulm-digital.com.



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