Ulm News, 04.04.2018 18:01
Falsche Polizeibeamte: Dreiste und erfolgreiche Betrüger
Meldungen zu falschen Polizeibeamten haben sich in der vergangenen Zeit gehäuft. Aktuell berichtet die Kriminalpolizeiinspektion Neu-Ulm, über einen 88-jährigen Mann aus Neu-Ulm, der am Dienstagnachmittag von einem angeblichen Kriminalpolizisten angerufen wurde.
Die vorgebrachte Geschichte folgt dabei dem bekannten Muster: Der Anrufer stellt sich als Polizeibeamter oder auch anderen behördlichen Vertreter vor und erklärt, dass bei dem Angerufenen ein Einbruch geplant sei. Aus diesem Grund solle dieser sein Barvermögen und seinen Schmuck in Sicherheit bringen. Ein Kollege könne alles abholen, es wäre aber auch möglich, Geld und Schmuck im Umfeld des Anwesens zu verstecken.
Im Telefondisplay des Angerufenen werden die Rufnummern „110“ oder die Nummer der örtlichen Polizeidienststelle angezeigt. In diesem Fall lautete die angezeigte Rufnummer „0731/110“. Der Angerufene fiel zunächst auf die Masche herein, hob 20.000 Euro von seinem Bankkonto ab und wollte dies im weiteren Verlauf an den angeblichen Kripobeamten, der an einem belebten Platz auf ihn wartet, übergeben.
Zu einer Geldübergabe kam es jedoch nicht. Die misstrauische Ehefrau meldete sich über den Notruf 110 bei der Polizei. Die Kollegen konnten die Frau letztendlich davon überzeugen, dass es sich bei den Kollegen unter der „110“ um die „echte“ Polizei handelt. Sie konnte beruhigt und auch dahingehend aufgeklärt werden, dass es sich bei der angezeigten Rufnummer um eine technische Manipulation handelt, die vorgaukeln soll, dass die Polizei anruft. Das bereits abgehobene Geld konnte wieder auf das Bankkonto eingezahlt werden. Bereits eine halbe Stunde vor diesem Vorfall rief vermutlich der gleiche Täter bei einem 58-jährigen Neu-Ulmer mit der gleichen Masche an. Er forderte wiederum eine Geldabhebung von 20.000 Euro bei der Bank, die dann von einem „Kollegen“ abgeholt würden. Glücklicherweise durchschaute der Angerufene den Trick und legte auf.




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