Ulm News, 11.01.2026 13:45
49-Mio-Euro-Geldsegen zusätzlich: Land fördert Ulmer Blaubeurer Ring mit B10-Tunnel und neuer Brücke
Das Land unterstützt die Stadt Ulm bei der Erneuerung der B 10 durch zusätzliche Fördermittel. Das bedeute Umsetzung eines neuen Planungsverfahrens zur Effizienzsteigerung.
Verkehrsminister Winfried Hermann sagt: „Wir unterstützen mit dann insgesamt 154 Millionen Euro die Stadt Ulm kräftig. Ohne das Land könnte die Stadt das 290-Millionen-Projekt nicht stemmen.“
Der OB ist begeistert.
Das Land bewilligt zusätzlich bis zu 49 Millionen Euro für die Erneuerung der hochbelasteten B 10 im Bereich der Brücke über das Blaubeurer Tor und der Wallstraßenbrücke in Ulm, so teilt es das Regierungspräsidium Tübingen mit.
In einer ersten Stellungnahme sagt Ulms Oberbürgermeister Martin Ansbacher:
„Das sind hervorragende Neuigkeiten zum Jahresbeginn für die Stadt Ulm und die Bürgerinnen und Bürger. Ich danke den Verantwortlichen im Land und allen, die sich für dieses historische Bauvorhaben engagieren. Vor allem danke ich Verkehrsminister Winfried Hermann, der sich massiv für das einzigartige Projekt stark gemacht hat, dem Regierungspräsidium Tübingen und unseren Mitarbeitenden der Stadtverwaltung, die dieses umsetzen.
Die großzügige Förderung zeigt, was eine konstruktive Zusammenarbeit der verschiedenen Ebenen bewirken kann. Land und Stadt gehen hier Hand in Hand und übernehmen gemeinsam Verantwortung für die zentrale Strecke, die für Ulm und weit darüber hinaus eine außerordentliche Bedeutung hat. Wir sind stolz, dass Ulm die bislang höchste Förderung des Landes für eine Brückenmodernisierung erhält. Damit wird diese Verkehrsader revitalisiert und belebt den gesamten Süden Deutschlands. Die Ulmerinnen und Ulmer, die Wirtschaft, Pendlerinnen und Pendler, aber auch Urlauberinnen und Urlauber werden von der neuen B 10 profitieren.
Die gute Nachricht aus Stuttgart zeigt auch: Unser beharrlicher Einsatz hat Wirkung gezeigt. Zusammen mit Baubürgermeister Tim von Winning habe ich mich persönlich dafür stark gemacht, dass sich das Land an der Sanierung dieser wichtigen Verkehrsachse beteiligt und die nun dankenswerterweise erfolgte Nachförderung übernimmt. Die Entscheidung für das Partnering-Verfahren und unsere kluge und vorausschauende Verkehrsplanung haben wesentlich dazu beigetragen.
Ulm geht wieder einmal innovativ voran und wird dabei konstruktiv und offen vom Verkehrsministerium und dem Regierungspräsidium Tübingen begleitet. Dieses gemeinsame Voranschreiten bei einem solch großen Vorhaben und der Schulterschluss der verschiedenen Ebenen zeigt: Im guten Einvernehmen können große Projekte auch realisiert werden. Das ist ein gutes Signal für das Land, aber vor allem für die Stadt Ulm und schlussendlich auch für die Demokratie, denn es zeigt, dass unser Staat gut zusammen funktioniert und wir die Dinge hinkriegen.“





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