Ulm News, 06.03.2018 11:36
Handwerkskammer Ulm beruft Mitglieder der Gesellenprüfungsausschüsse
Jährlich durchlaufen etwa 2500 Auszubildende über 200 Prüfungen im Gebiet der Handwerkskammer Ulm. 118 Ausschüsse arbeiten dabei in 40 unterschiedlichen Gewerken und helfen Jugendlichen auf ihrem Weg in den Beruf. Etwa 1.400 Prüferinnen und Prüfer von Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite sind im Kammerbezirk zwischen Jagst und Bodensee ehrenamtlich tätig. Die Prüferinnen und Prüfer für die Periode bis 2022 wurden nun durch die Handwerkskammer Ulm feierlich ins Amt berufen.
Der Präsident der Handwerkskammer Ulm, Joachim Krimmer, dankte den Mitgliedern des Gesellenprüfungsausschusses für das außerordentliche Engagement: „Das Handwerk lebt von Personen wie Ihnen, die neben ihrer normalen beruflichen Tätigkeit Initiative ergreifen, sich einmischen und engagieren. Sie sichern das Qualitätssiegel „Made in Germany“ und damit den hohen Standard, welche unsere Kunden bei Handwerksleistungen erwarten können.“ Das Ehrenamt sei die tragende Säule der Handwerklichen Bildung. Krimmer: „Wenn Arbeitnehmer, Arbeitgeber und Lehrkräfte gemeinsam an einem Strang ziehen, dann können wir den Nachwuchs im Handwerk bestmöglich qualifizieren.“ Kreishandwerkerschaften und Innungen organisieren unter Führung der Handwerkskammer Ulm gemeinsam die Prüfungen, koordinieren die entsprechenden Termine und tragen damit dafür Sorge, dass zahlreiche Prüflinge gute Bedingungen und Voraussetzungen bekommen. „Nebenbei spart dieses ehrenamtliche Engagement dem Staat viele Millionen Euro, die er für Beamte bezahlen müsste, damit diese das alles organisieren. Allein für die ehrenamtliche Arbeit, die jedes Jahr für die Handwerkskammer Ulm erbracht wird, müssten 65 Beamte arbeiten. Das entspricht einem Eurowert von 3,75 Millionen pro Jahr und die Prüfungen und Ausbildung der jungen Menschen wäre deutlich theoretischer und praxisferner“, so Krimmer. Ein Highlight der Neuberufungsfeier war der Auftritt von Zukunftsforscher Kai Gondlach, der in Deutschlands größtem Trendforschungsinstitut tätig ist und anhand wissenschaftlicher Fakten einen Einblick in die zukünftige Welt gab. Im Rahmen der Feierstunde wurde darüber hinaus das jüngste Mitglied des Gesellenprüfungsausschusses geehrt. Der 21-jährige Metallbauer Lukas Fürst aus Aalen ist seit dieser Berufungsperiode neues Mitglied im Bereich Metallbau. Fürst will sich in den nächsten fünf Jahren für eine gute Ausbildung im Handwerk einsetzen.







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