Ulm News, 18.11.2016 17:24
Ärzte trainieren bessere Versorgung Schwerverletzter
Vierzehn Instruktoren für 24 Kursteilnehmer. Mit diesem ungewöhnlichen Verhältnis wird von Freitag bis Sonntag im Ulmer Bundeswehrkrankenhaus geübt. Text/Fotos: Thomas Heckmann
Mit diesem ungewöhnlichen Verhältnis wird von Freitag bis Sonntag im Ulmer Bundeswehrkrankenhaus geübt. Auf Initiative der "Arbeitsgemeinschaft bayerischer Notärzte" erlernen Ärzte ein standardisiertes Verfahren zur schnellen und umfassenden Behandlung von Notfallpatienten im sogenannten "Schockraum", der ersten klinischen Station noch vor dem Operationssaal. Im Schockraum kommen Ärzte verschiedener Fachrichtungen zusammen, um lebenserhaltende Maßnahmen am Schwerverletzen vorzunehmen. Die Weltgesundheitsorganisation hat untersucht, dass mit optimaler moderner Versorgung 30% aller Todesfälle bei jungen Unfallopfern verhindert werden können. Ein wichtiger Baustein dabei ist die strukturierte Zusammenarbeit in der Rettungskette. Im "European Trauma Course" wird dabei nicht eines nach dem anderen abgearbeitet, sondern patientenabhängig parallel und koordiniert gearbeitet. Dazu braucht es einen Team-Anführer, wie er in Ulm ausgebildet wird. Die extrem praktische Ausbildung besteht aus nur zwei Vorträgen, dafür aber sieben Übungsstationen, die immer und immer wieder in wechselnder Besetzung und mit steigendem Schwierigkeitsgrad abgearbeitet werden. Am Sonntag schließt der Kurs mit einer Prüfung ab, damit auch sichergestellt ist, dass der Unterrichtsstoff verinnerlicht wurde. Die übenden Ärzte stammen aus Klinken in ganz Süddeutschland, der Schweiz und Luxemburg, die Organisation stammt vom "traumateam", dem Förderverein des Ulmer Rettungshubschrauber. Text/Foto: Thomas Heckmann



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