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Ulm News, 18.02.2015 00:00

18. February 2015 von Thomas Kießling
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Marktführer für qualifizierte Stellen in der Region - Internetbörse „jobs-ulm“ seit zehn Jahren erfolgreich


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Beschreibung: Ingrid Marold

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Die erste rein digitale Jobbörse der Region ist seit zehn Jahren im Netz. „jobs-ulm“ ist Marktführer für qualifizierte Stellen und die wichtigen Unternehmen in der Region. Derzeit hat das Stellenportal rund 2500 freie Stellen in der Region im Angebot. Über 400 regionale Unternehmen nutzen die Möglichkeit, über jobs-ulm mit neuen Mitarbeitern in Kontakt zu treten. 

 Gegründet wurde das erste regionale Stellenportal von Ingrid Marold und Ulrich Guntram Palm, Experten für einen sich permanent verändernden Bewerbermarkt. Vor zehn Jahren teilten sich große überregionale Stellenportale den Markt. Ingrid Marold sah die Notwendigkeit und große Chancen für ein rein regionales Angebot „Der Anfang war nicht einfach, aber nach drei Jahren waren wir etabliert“, berichtet die Ulmerin, die auch seit 20 Jahren mit der gleichnamigen Personalberatungsfirma eine feste Größe in der Wirtschaftsregion Ulm ist.
„Die Welt und der Job sind global, aber die Heimat ist regional“, erläutert sie den Grund für den Erfolg von jobs-ulm. Nicht umsonst haben BMW und Continental nach der Nokia-Pleite am Ulmer Eselsberg Standorte gegründet. „Wenn die Fachkräfte nicht zu ihnen kommen, müssen die Firmen eben zu den Mitarbeitern gehen“, so die Personalexpertin.
Bereits beim Start von jobs-ulm.de habe man die Unternehmenspräsentation („Employer Brand“) in den Vordergrund gestellt. Im Gegensatz zu anderen Portalen wurden die Unternehmen von Anfang aufgefordert, nicht nur ein Stellenangebot ins Netz zu stellen. Die Betriebe sollen sich – heute notwendigerweise noch detaillierter - den potentiellen Bewerbern auf jobs-ulm mit Logo, Fotos, Videos und einem ausführlichen, informativen Unternehmensporträt präsentieren.
„So ist das Unternehmen auch dann präsent, wenn es gerade keine Stellenangebote schaltet“, erklärt Ingrid Marold. Diese Strategie ist nachhaltig erfolgreich, da der „Bewerber auf das Unternehmen anspricht, von dem er schon gehört oder gelesen hat“.  Das digitale Umfeld hat im Wettbewerb um Fachkräfte in Unternehmen eine wichtige Stellung eingenommen, im Laufe der letzten zehn Jahre hat sich aber auch die Lage für die Unternehmen verändert. „Die Betriebe müssen definitiv mehr tun, um an qualifizierte Mitarbeiter zu kommen“, betont die Personalexpertin. Das beginne im Übrigen schon bei der Bewerbung. Der Bewerber erwarte heute „eine schnelle, respektvolle und klare Reaktion“ vonseiten der Personalabteilung auf sein Schreiben, „eben eine wertschätzende Kommunikation auf Augenhöhe“. 
Die Regionalisierung der Stellenbörse im Internet kam bei Unternehmen wie Bewerbern so gut an, dass Stellenportale für zurzeit acht weitere Regionen in Süddeutschland ins Netz gingen. Das wichtige „Employer Brand“, wie ein Unternehmen im Arbeitsmarkt als Arbeitgeber wahrgenommen wird, wird zudem mit einem weiteren von Ingrid Marold entwickelten Personalmarketing-Tool, dem Arbeitgeber-Handbuch „Profile“, komplettiert. Das Buch, das einmal im Jahr in einer Auflage von 120 000 Exemplaren in fünf Regionen erscheint, präsentiert die Arbeitgeber einer Region und verbindet Regional- mit Personalmarketing. 



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