Ulm News, 24.03.2025 07:15
Das Landratsamt neuen Mandatsträgern erklärt
Landratsamt transparent erklärt: ein Informationsnachmittag für neue Ratsmitglieder im Alb-Donau-Kreis brtingt Klarheit.
„Kommunalpolitik ist nicht die unterste, sondern die unmittelbarste Ebene unserer Demokratie. Hier werden Entscheidungen getroffen, die den Alltag der Menschen direkt betreffen – von der Kita bis zur Kreisstraße. Deshalb ist es mir ein großes Anliegen, dass alle neu gewählten Gemeinde- und Ortschaftsrätinnen und -räte wissen, wie der Landkreis funktioniert, wie wir arbeiten und wie wir gemeinsam mit ihnen gute Lösungen für unsere Städte und Gemeinden entwickeln können.“
Mit diesen Worten eröffnete Landrat Heiner Scheffold jüngst eine Informationsveranstaltung für neu gewählte Mitglieder der Gemeinde- und Ortschaftsräte im Haus des Landkreises in Ulm. Rund 200Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem gesamten Alb-Donau-Kreis waren der Einladung gefolgt, um sich einen fundierten Einblick in Struktur, Aufgaben und Zuständigkeiten des Landkreises und seiner Verwaltung zu verschaffen.
Die Veranstaltung war auf Initiative der Kreistagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen zustande gekommen, die sich im Rahmen der Haushaltsberatungen 2024 für ein solches Format eingesetzt hatte. Ziel war es, den neu gewählten Mandatsträgerinnen und -trägern eine praxisnahe Einführung zu ermöglichen – ergänzend zu den überregionalen Schulungen des Gemeindetags Baden-Württemberg.
Das rund dreistündige Programm bot einen kompakten Überblick über die Aufgaben der Landkreisverwaltung. Nach einer Einführung durch Landrat Scheffold und einem Grußwort von Bürgermeister Bernd Mangold, Vorsitzender des Gemeindetags-Kreisverbands, stellten die vier Dezernatsleitungen des Landratsamts – Dr. Michelle Flohr, Markus Möller, Johannes Müller und Stefan Tluczykont – ihre Aufgabenbereiche und Schnittstellen zur kommunalen Ebene vor.
Einblicke in die Rechtsaufsicht, den kommunalen Finanzausgleich und aktuelle Entwicklungen in der Finanzlage der Städte und Gemeinden ergänzte Stefan Freibauer, Leiter der Stabsstelle Kommunal- und Prüfungsdienst. Zahlreiche Rückfragen und Gespräche unterstrichen das große Interesse und den Bedarf an Austausch.
Beim anschließenden Imbiss im Foyer konnten Kontakte geknüpft und vertieft werden – ein Angebot, das rege genutzt wurde. Landrat Scheffold schloss die Veranstaltung mit einem klaren Appell an die neuen Mandatsträgerinnen und -träger: „Eine Politik des Respekts und des Miteinanders ist die beste Grundlage für erfolgreiche Kommunalpolitik – zum Wohle der Menschen hier im Alb-Donau-Kreis. Denn ob es um Aufgaben der Kommunen oder des Landkreises geht – letztlich sind es dieselben Bürgerinnen und Bürger, für die wir uns einsetzen.“




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