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Ulm News, 08.02.2025 08:30

8. February 2025 von Thomas Kießling
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Glanzlicht der Woche - Das ist mal ein Ding: schon 1,2 Millionen Deutschland-Tickets im DING-Gebiet verkauft


Es bringt seit fast zwei Jahren bundesweit ÖPNV- und SPNV-Kundinnen und Kunden auf Touren und fährt auch im Gebiet der Donau-Iller-Nahverkehrsverbund-GmbH (DING) auf der Erfolgsspur: Das Deutschlandticket einschließlich seiner vergünstigten Varianten als Jobticket und für Schüler, wurde 2024 von Kunden im DING-Gebiet rund 1,2 Millionen Mal gekauft.

Besonders erfreulich für die Verkehrsunternehmen in der Region: Das monatlich kündbare D-TICKET wurde zu 60 Prozent über die eigenen Verkaufskanäle im DING-Gebiet erworben.

Die Umsätze des D-TICKETS in 2024 würden für sich sprechen, so heißt es in einer Mitteilung, die Einnahmen aus dem DING-Bereich beliefen sich auf etwa 58 Millionen Euro. „Das Produkt kommt sehr gut an“, betont DING-Geschäftsführer Bastian Goßner, „und führt durch die Preisgestaltung und die Nutzbarkeit über die Verbundgrenzen hinaus auch neue Menschen zum ÖPNV.“
 
Durch die grenzenlosen Möglichkeiten und den bundesweiten Vertrieb des Tickets kommen die Einnahmen aus dem Deutschlandticket jedoch nicht immer sofort dort an, wo die Verkehrsleistung in Anspruch genommen wird. Nutzt zum Beispiel eine Kundin ihr in Hamburg abgeschlossenes Abo aus beruflichen Gründen hauptsächlich in Ulm, werden die Einnahmen zunächst in Hamburg verbucht. Das macht einen komplexen bundesweiten Zahlungsausgleich nötig.
 
„Wer also die Verkehrsunternehmen in unserer Region ohne Umwege unterstützen möchte, kann das Deutschlandticket sehr gern über unsere Ausgabestellen SWU und RAB kaufen,“ erläutert Bastian Goßner. Käufe an anderen Verkaufsstellen verzögerten die Liquiditätsversorgung der Verkehrsunternehmen im eigenen Verbund.
 
2025 sollen die Fahrgeldeinnahmen aus dem Deutschlandticket auf Basis der Wohnort-Postleitzahl des Kunden stufenweise auf die Länder und Verbünde verteilt werden. Goßner appelliert in diesem Zusammenhang an die Verkehrspolitiker der Länder, sich weiter intensiv für Planungssicherheit und ausreichende Finanzierung des Deutschlandtickets einzusetzen. „Die nächste Gelegenheit dazu gibt es am 10. Februar 2025 im Rahmen der Verkehrsministerkonferenz“, so der DING-Geschäftsführer.
 
 
Über DING
Die Donau-Iller-Nahverkehrsverbund-GmbH ist ein Aufgabenträgerverbund und organisiert den öffentlichen Nahverkehr im Alb-Donau-Kreis, im Landkreis Biberach, im Landkreis Neu-Ulm sowie in den Städten Ulm und Neu-Ulm. Die genannten regionalen Aufgabenträger sowie das Land Baden-Württemberg sind Gesellschafter von DING, der Freistaat Bayern hat eine beratende Funktion. Ziel von DING ist es, die unterschiedlichen Interessen der Partner zu koordinieren, die Angebote von Eisenbahnen, Straßenbahnen und Bussen im Sinne der Fahrgäste zu vernetzen und damit die Qualität des Öffentlichen Nahverkehrs in der länderübergreifenden Region zu steigern.
 
 


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