Ulm News, 01.10.2024 18:30
Lange Nacht der Demokratie auch im Landkreis Neu-Ulm
Workshops, Vorträge, Kunst, Musik und eine Podiumsdiskussion mit einem Zeitzeugen – die Lange Nacht der Demokratie am 2. Oktober 2024 verspricht ein im Landkreis Neu-Ulm, ein buntes Programm zu werden.
Auch in diesem Jahr findet am Vorabend des Tags der Deutschen Einheit in mehr als 30 bayerischen Kommunen die Lange Nacht der Demokratie statt, an der sich auch der Landkreis Neu-Ulm beteiligt. Am Mittwoch, 02. Oktober, 2024 wird ab 16:00 Uhr an der fosbos Neu-Ulm über Demokratie diskutiert, philosophiert und gestritten. Hierzu hat die eigens gegründete Projektgruppe gemeinsam mit der Bildungsregion Landkreis Neu-Ulm ein vielfältiges und buntes Programm für jede Altersgruppe zusammengestellt. Um 17:00 Uhr wird Landrätin Eva Treu die Lange Nacht der Demokratie offiziell eröffnen.
„Unter dem Motto „JA zur Demokratie: Miteinander statt übereinander reden“ sind Interessierte dazu eingeladen, kostenlos an Workshops teilzunehmen, beim Poetry Slam zum Thema Freiheit dabei zu sein oder einem Zeitzeugenbericht zu folgen“, erklärt Natalie Gugler, Geschäftsführerin des Kreisjugendrings Neu-Ulm und Mitglied der Projektgruppe.
Abends verlagert sich die Veranstaltung von der fosbos Neu-Ulm in das Dietrich-Theater Neu-Ulm, wo um 20:00 Uhr die Filmvorführung „In einem Land, das es nicht mehr gibt“, einem Film über den Wunsch nach Freiheit und Selbstverwirklichung in Zeiten der DDR, startet. In der anschließenden Podiumsdiskussion diskutieren unter der Moderation von Dr. Ulrich Klemm (Uni Ulm) sowie Dr. Christoph Hantel (VH Ulm/Neu-Ulm) folgende Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Thema „Der Mauerfall 1989 – Revolution – Wiedervereinigung – ein Blick darauf aus dem Jahr 2024“: Katrin Albsteiger (Oberbürgermeisterin der Stadt Neu-Ulm), Dieter Lehmann (GenerationenTreff Ulm/Neu-Ulm e. V.), Frank Pörner (Zeitzeuge aus Leipzig), Katrin Buchholz (Gastdozentin des Auswärtigen Amts an der Akademie für Politische Bildung in Tutzing).
„Wir alle haben die Möglichkeit, Demokratie aktiv mitzugestalten. Bei der Langen Nacht der Demokratie tun wir das gemeinsam in Gesprächen, bei Musik und Tanz. Wir zeigen, dass wir, unser Landkreis, bunt sind.“, so Silvia Wawra, Schulamtsdirektorin i. R. und Mitglied der Projektgruppe. „Demokratie und Werteerziehung müssen ein wesentlicher Bestandteil im täglichen Miteinander sein. Das schaffen Angebote vor Ort, wie die Lange Nacht der Demokratie, indem sie Demokratie und Politik erlebbar machen.“ ergänzt Kerstin Lutz, Fachbereichsleiterin Schule, Sport und Kultur im Landratsamt Neu-Ulm und Vertreterin der Bildungsregion. Interessierte, die nun mehr über das Programm und die Lange Nacht der Demokratie erfahren möchten, erhalten alle Informationen unter https://www.landkreis-nu.de/lange-nacht-der-demokratie
Die Veranstaltung und alle Programmpunkte sind kostenlos.
Foto: Engagiert sich für Demokratie im Landkreis Neu-Ulm: Die Projektgruppe der Langen Nacht der Demokratie bestehend aus (v. li.) Melanie Müller (Demokratiebeauftragte Schulamtsbezirk Neu-Ulm), Irmgard Neureuther (Schulleiterin der Anton-Miller Schule Nersingen), Natalie Gugler (Geschäftsführerin Kreisjugendring Neu-Ulm), Julius Treß (Lehrer Grundschule Nersingen), Kerstin Lutz (Vertreterin der Bildungsregion), Silvia Wawra (Schulamtsdirektorin i. R.).
Foto: Landratsamt Neu-Ulm/Madeleine Bestler-Kraus





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