Ulm News, 26.09.2024 12:36
Ulmer FWG fordert sofortige Aufhebung des Parkverbots an Staufenmauer
Das Parkverbot an der Staufenmauer im Ulmer Fischerviertel soll "mit sofortiger Wirkung" wieder aufgehoben werden. Das fordert die FWG-Fraktion im Ulmer Gemeinderat in einem Antrag an OB Martin Ansbacher. Ist das geplante Parkverbot auf Anregung eines einzelnen Stadtrats erfolgt?
"Mit Verwunderung haben wir aus dem Artikel am 16.09.2024 in der SWP „Freier Blick auf die Mauer“ entnommen, dass es für den Ulmer Gemeinderat bedeutend ist - die Mauer als wichtiges Element der Stadtgeschichte stärker herauszuheben. Uns war nicht bekannt, dass über dieses Thema mit dem Gemeinderat je gesprochen wurde", heißt es in dem FWG-Antrag an den Ulmer OB Martin Ansbacher.
Auf FWG-Nachfrage bei der Verwaltung habe man die Antwort erhalten, dass "das geplante Parkverbot auf Anregung eines einzelnen Stadtrats erfolgte". Es mache keinen Sinn, ein so desolates Bauwerk mit Tiefgaragenzufahrt und Lagerräumen öffentlich zu präsentieren. Für geschichtlich Interessierte existiere bereits eine Hinweistafel, bei der auf die Reste der Staufermauer hingewiesen wird, so das Schreiben der FWG.
Der Unmut der Anwohner, ob der durch diese Maßnahme weggefallenen Parkplätze, sei nach Meinung der FWG verständlich. "Wir stellen deshalb den Antrag: Das Parkverbot soll an dieser Stelle mit sofortiger Wirkung wieder aufgehoben werden. Der Rest der vorhandenen Mauer ist in einem solch schlechten Zustand. Hier macht eine Sichtbarmachung absolut keinen Sinn. Für eine Sanierung stehen keine finanziellen Mittel zur Verfügung", heißt es abschließend in dem Antrag an OB Ansbacher.





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