Ulm News, 22.02.2024 16:25
Schluss mit Rückenschmerzen: Zurück zu mehr Lebensqualität
Rund ein Drittel der Erwachsenen in Deutschland leidet an Rückenschmerzen. Die Ursachen dafür sind oft vielfältig.
Von zu langem Sitzen bis hin zu falschem Schuhwerk können die Schmerzen auf zahlreiche Gründe zurückgehen. Die gute Nachricht: In vielen Fällen lassen sich die Beschwerden gut therapieren, so dass man bald wieder schmerzfrei durch den Alltag gehen kann.
Falsches Sitzen und schlechte Schuhe: Oft ist der Lebensstil schuld
Pro Tag sollten Menschen maximal sechs Stunden im Sitzen verbringen. Schon alleine im Büro wird dieses Limit aber oft überschritten. Hinzu kommen Stunden auf der Couch, um sich vom stressigen Arbeitstag zu erholen. Im Sitzen erhöht sich jedoch die Spannung auf die Sehnen. Das führt langfristig zu Verspannungen und Schmerzen. Doch auch ein Rundrücken kann bei zu langem Sitzen entstehen. Denn der Nacken und die Schultern werden im Sitzen entspannt und fallen dadurch nach vorne.
Bereits mit einfachen Stretching-Übungen und einer Faszienrolle kann man dem Rücken etwas Gutes tun. Besonders wichtig ist aber regelmäßiges Stehen und Gehen. Mindestens 10 000 Schritte sollten es am Tag sein. Doch auch bereits ein kleiner Spaziergang nach dem Tag im Büro kann besonders gut tun. Voraussetzung ist natürlich, dass das richtige Schuhwerk benutzt wird. Schuhe von MBT oder Barfußschuhe liegen nicht grundlos voll im Trend. Die gesundheitsfördernden Schuhe können Rückenschmerzen lindern, indem der Fuß richtig abgerollt und eine aufrechte Haltung beim Stehen gefördert wird.
Ab ins Fitnessstudio: Ein schwacher Rücken kann schmerzen
Die Rückenmuskulatur wird im Alltag nur selten beansprucht. Das führt dazu, dass nicht die nötige Kraft vorhanden ist, um die Wirbelsäule zu stützen. Das kann wiederum zu Problemen mit den Bandscheiben und zum Teil starken Schmerzen führen. Daher ist es wichtig, die Muskeln im Rücken gezielt zu stärken. Denn bereits ab dem 25. Lebensjahr beginnt der Zellabbau. Im Laufe der Jahre wird die wenig beanspruchte Rückenmuskulatur dann noch schwächer. Bevor Sie mit dem Training beginnen, hilft ein Termin beim Physiotherapeuten. Denn nicht alle Übungen im Fitnessstudio sind auch tatsächlich gut für den Rücken. Zudem muss vor allem die Tiefenmuskulatur angesprochen werden.
Probleme mit den Bandscheiben: Oft sind die Schmerzen unerträglich
Bei immer mehr Erwachsenen werden Abnutzungen an den Bandscheiben diagnostiziert. Das kann einerseits auf zu viel Belastung, andererseits aber auch auf zu wenig Bewegung zurückgeführt werden. Sind die Bandscheiben einmal spröde, treten häufig starke Rückenschmerzen auf. Dann sollte schnellstmöglich gehandelt werden, um die Wirbelsäule zu entlasten. Zuerst gilt es, die Ursache festzustellen.
Wer viel Zeit im Sitzen verbringt, sollte deutlich mehr Zeit im Stehen und Gehen verbringen. Die Bandscheiben werden aber auch dann stark beansprucht, wenn der Rücken falsch belastet wird. Vor allem in der Pflege oder dem Baugewerbe kämpfen häufig mehr Menschen mit Rückenbeschwerden. Dann gilt es, die Bandscheiben zu entlasten.
Nach einem Bandscheibenvorfall muss aber nicht immer operiert werden. Häufig können Physiotherapie und ein neues Bewusstsein für richtige Bewegung dabei helfen, die Symptome nach und nach zu lindern. Viel Ruhe ist beim Bandscheibenvorfall aber ohnehin nicht der richtige Weg. Denn nur mit Bewegung kann zur Regeneration der natürlichen Pufferzonen in der Wirbelsäule.





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