Ulm News, 12.05.2023 15:27
Liebesbetrüger in Neu-Ulm zwei Mal erfolgreich
Ein unbekannter Täter stellte über das Internet Kontakt zu einer 69-jährigen Frau aus Neu-Ulm her. Im Verlauf eines über Monate andauernden Chats erschlich er sich das Vertrauen der Frau und verlangte schließlich Geld von ihr. In einem weiteren Fall wurde auch eine 62-jährige Frau Opfer der Betrüger.
Im September letzten Jahres lernte sich eine 69-Jährige und der bislang unbekannte Liebesbetrüger auf einer Social-Media-Plattform kennen. Der weitere Kontakt fand dann über zwei Messengerdienste statt. Der Liebesbetrüger umgarnte die Geschädigte und versprach ihr unter anderem, sie zu heiraten. Zuvor benötigte er jedoch immer wieder kleinere Geldbeträge zwischen 20 und 100 Euro, um seine vermeintliche Musikerkarriere voranzubringen. Die Geschädigte fiel zunächst auf den Betrüger rein und überwies per Wertguthabenkarten die Geldbeträge. Als der Betrüger letztlich immer größere Geldbeträge forderte, wurde die Geschädigte auf die Betrugsmasche aufmerksam und erstattete Anzeige bei der örtlichen Polizei. Bis zum jetzigen Zeitpunkt hat die Geschädigte einen Betrag im Gegenwert einer niedrigen vierstelligen Summe überwiesen.
In einem zweiten Fall nahmen unbekannte Täter Kontakt zu einer 62-jährigen Frau auf. Über eine Internetseite und später auch über Messengerdienste kam es zu Unterhaltungen ebenfalls über einen Zeitraum von mehreren Monaten. Etwa einen Monat nach Beginn der Chats begann der Unbekannte, Geldforderungen zu stellen. Das Geld benötige er, um im Jemen ein Krankenhaus aufzubauen. So überwies die Geschädigten in mehreren Teilbeträgen eine niedrige fünfstellige Summe auf Konten in Italien, bevor sie auf die Betrugsmasche aufmerksam wurde. Die Polizei hat in beiden Fällen die Ermittlungen aufgenommen.
2022: 61 Fälle von Liebesbetrug in Schwaben
Im gesamten Präsidium Schwaben wurden der Polizei letztes Jahr insgesamt 61 Fälle bekannt, dieses Jahr sind es derzeit 23. Auf den Landkreis Neu-Ulm entfielen dabei letztes Jahr 9 Fälle, dieses Jahr zählen die Beamten bereits 6 Fälle.





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