Ulm News, 02.08.2011 19:00
Berufe-Check: 280 Schülerinnen und Schüler aus der Region testen Handwerksberufe an der Bildungsakademie Ulm
„PraxisParcours“ ist der Titel eines Projekts, das Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit bietet, auf ganz praktische Art eine Vielzahl technischer und handwerklicher Berufe kennen zu lernen. Auch in den Werkstätten der Bildungsakademie Ulm wurden drei Tage lang verschiedene Berufe zum Beispiel aus den Bereichen Elektronik, Holz- oder Metallverarbeitung in einem Parcours ausprobiert.
280 Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 bis 10 aus den Haupt- und Realschulen in und um Ulm hatten sich zum PraxisParcours angemeldet. In nach Geschlechtern getrennten Gruppen erstellten die Jugendlichen unter fachlicher Anleitung eigene kleine Werkstücke. „Die Resonanz auf unser Angebot war spitze“, sagt der Leiter der Bildungsakademie Rolf Schäfer. „Wir haben jede Aufgabe gleich an mehreren Übungsplätzen angeboten, damit alle beschäftigt werden konnten“. Ziel des Projektes sei es, durch das praktische Erleben von technischen und handwerklichen Tätigkeiten die Berufswahl der Jugendlichen zu erleichtern und Zukunftsperspektiven aufzuzeigen.
„Berufsorientierung ist wichtig. Die jungen Leute müssen Berufe testen und dann entscheiden, welchen Weg sie einschlagen“, betont der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer, Dr. Tobias Mehlich. „Die Vielfalt der Handwerksberufe ist oft gar nicht bekannt. Wir wollen durch unser praktisches Angebot Lust am Handwerk machen und berufliche Optionen in einem Handwerksberuf aufzeigen“.
Insbesondere Mädchen wüssten gar nicht, welche Möglichkeiten ihnen das Handwerk biete. Noch immer seien Frauen in Technik und Naturwissenschaften in der Minderheit. Das Projekt fördere deshalb ganz gezielt frühzeitig das Potenzial begabter und interessierter Mädchen.
Nach Abschluss des Parcours wurden gerade die Mädchen, die eine besondere Begabung und Neigung für technische Berufe zeigen, eingeladen, auch an einem speziellen Behauptungs- und Bewerbungstraining teilzunehmen. Das Projekt PraxisParcours wird von der Evangelischen Gesellschaft Stuttgart im Auftrag des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg realisiert und aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) sowie aus Mitteln der Bundesagentur für Arbeit, Regionaldirektion Baden-Württemberg, gefördert.





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