Ulm News, 27.02.2023 15:40
Symphony of Steel: Langschwert-Turnier in Ulm ein großer Erfolg
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Beschreibung: v.l.n.r. Juan Ambrosio (Schwert und Bogen), Christoph Kölz (Schwabenfedern/SSV Ulm), Ivan Zadorozhnyy (PSV Karlsruhe)
Fotograf: Lisa Gerl
Am vergangenen Samstag fand das vierte' Symphony of Steel' Langschwert HEMA-Turnier in der Stapelhalle des Kepler-Gymnasiums Ulm statt. Rund 70 Athleten und Athletinnen aus fünf Ländern waren bei diesem Ranglistenturnier vertreten und traten in den Kategorien Langschwert Herren, Langschwert Damen und Langschwert Anfänger an.
Die historischen Fechter des SSV Ulm, die Schwabenfedern, waren die Ausrichter des Turniers. Sie sorgten für einen reibungslosen Ablauf und schafften eine einzigartige Atmosphäre, die sowohl Athleten als auch Zuschauer begeisterte. HEMA steht für Historical European Martial Arts und beschreibt moderne Interpretationen historischer Fechttechniken Europas. Die Teilnehmer des Turniers nutzten an historische Waffen angelehnte Sportgeräte, in diesem Fall das Langschwert, um in einem fairen und sportlichen Wettbewerb gegeneinander anzutreten. In Deutschland gibt es ungefähr 4500 historisch Fechter und Fechterinnen. Die Ergebnisse: In der Kategorie Langschwert Herren gewann der letztjährige deutsche Meister im Langen Schwert Philipp Lechner von Europäische Schwertkunst, gefolgt von Paul Hofmann der Saalefechter und Pepin Marshall von Ochs. In der Kategorie Langschwert Damen setzte sich Saskia Eisenbach von den Schwabenfedern/SSV Ulm durch, gefolgt von Matylda Bobnis von Ochs und Melissa Kleiß von der Schildwache Potsdam. In der Kategorie Langschwert Anfänger gewann Christoph Kölz von den Schwabenfedern/SSV Ulm, gefolgt von Ivan Zadorozhnyy vom PSV Karlsruhe und Juan Ambrosio von Schwert und Bogen. "Dass FechterInnen der Schwabenfedern in gleich zwei Kategorien Gold holen konnten freut uns riesig", so Trainer Alexander Fürgut. "Hier hat sich unsere Vorbereitung bezahlt gemacht." "Wir sind sehr zufrieden mit dem Turnier und freuen uns, dass es so viele Teilnehmer aus verschiedenen Ländern gab", sagte der Organisator Julian Nickerl. "Es war eine großartige Gelegenheit für HEMA-Enthusiasten, sich zu treffen und ihre Fähigkeiten zu zeigen. Wir hoffen, dass wir nächstes Jahr noch mehr Athleten begrüßen können." Das Symphony of Steel Langschwert HEMA-Turnier hat wieder einmal gezeigt, dass HEMA auch in Deutschland immer populärer wird und dass es eine lebendige und engagierte Community von historischen Fechtern gibt. Wir freuen uns auf das nächste Jahr!





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