Ulm News, 22.11.2022 14:26
Geflüchtete in Blausteiner Container-Unterkunft eingezogen
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Beschreibung: In der vergangenen Woche sind die ersten geflüchteten Menschen in die Container-Unterkunft in Blaustein-Herrlingen eingezogen.
Fotograf: Pixabay/Symbolfoto
In der vergangenen Woche sind die ersten geflüchteten Menschen in die Container-Unterkunft in Blaustein-Herrlingen eingezogen. Das teilt das Landratsamt des Alb-Donau-Kreises mit.
Es handelt sich dabei um 61 Flüchtlinge aus unterschiedlichen Ländern wie Afghanistan, Syrien und der Türkei. Während der Großteil der Geflüchteten, die der Alb-Donau-Kreis seit Jahresbeginn aufgenommen hat, aus der Ukraine stammte, weist das Land Baden-Württemberg den Landkreisen derzeit wieder vermehrt Geflüchtete aus anderen Ländern zu. In den vergangenen Monaten ist die Zahl der Asylsuchenden, die aus Krisenregionen im Nahen Osten, Afrika und Asien nach Deutschland kommen, wieder stark angestiegen.
Der Alb-Donau-Kreis hatte die Gemeinschaftsunterkunft bis Anfang Oktober errichten lassen, da die vorhandenen Kapazitäten im Landkreis zunehmend erschöpft waren. Zwischenzeitlich ist es gelungen, die Anzahl der kreiseigenen Unterkünfte auf 28 zu erweitern, sodass die Behelfsunterkunft in Container-Bauweise nicht unmittelbar belegt werden musste.
Die rund 50 Container sind in Schlaf- und Wohnräume, Küchen sowie Sanitärcontainer unterteilt und können beheizt werden. In einem Schlaf- und Wohncontainer können bis zu vier Personen untergebracht werden. Das Gelände wird beleuchtet und ein Sicherheitsdienst zum Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner eingesetzt. Die sozialpädagogische Betreuung vor Ort ist durch Mitarbeitende des Landratsamtes sowie externe Kräfte des DRK Ulm sichergestellt, ehrenamtliche Helferinnen und Helfer werden ebenfalls eng miteingebunden.
Zukünftige Entwicklung nicht absehbar
Ob und wann weitere Personen in den Containern in Blaustein untergebracht werden, lässt sich derzeit nicht abschätzen. Es ist keine sichere Prognose möglich, wie sich die Situation weiter entwickeln wird, dazu ist die Situation in der Ukraine als auch die Entwicklung der Flüchtlingsströme aus anderen Ländern zu dynamisch.
Zudem erhält die Kreisverwaltung die Information, wie viele Menschen dem Alb-Donau-Kreis zugewiesen werden, immer sehr kurzfristig. Wo genau in den vorhandenen Gemeinschaftsunterkünften im Kreisgebiet ankommende Flüchtlinge untergebracht werden, wird anhand des kulturellen Hintergrundes, der Personenkonstellationen und der vorhandenen Kapazitäten entschieden. Letztere verändern sich stetig, da Personen in die Anschlussunterbringung der Kommunen oder in privaten Wohnraum umziehen sowie beispielweise zu Verwandten in anderen Ländern weiterreisen.




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