Ulm News, 20.05.2022 15:30
Nach dem Lehramtsstudium in den Beruf
Lehramtsstudiengänge verfügen über den Vorteil, dass in der Zeit des Studiums sehr viele Praktika durchgeführt werden müssen, durch welche ein optimaler Einstieg in den Beruf als LehrerIn gegeben wird.
Nach dem Abschluss ihres Masters haben die meisten AbsolventInnen bereits mehrere Monate als LehrerIn gearbeitet und können somit nahtlos den Übergang vom Beruf zum Studium schaffen. Zudem müssen sie vor ihrer offiziellen Zeit als Lehrer noch einige Monate als ReferendarIn arbeiten, um eine richtige Vorbereitung zum Beruf zu bekommen.
In dieser Zeit werden die Einzelheiten des Jobs detaillierter dargestellt, durch welche die AbsolventInnen einen noch besseren Einblick in die Tätigkeit bekommen. In dieser Phase kommen auch viele Fragen auf, die geklärt werden müssen. Zum Beispiel verdienen die meisten Leute nach ihrem Studium das erste Mal richtig Geld, das sie vernünftig nutzen sollten. Dies ist vor allem deshalb wichtig, da viele erst einmal das BAföG zurückzahlen müssen und im Referendariat nicht allzu viel Geld verdienen. Richtig entlohnt werden die zukünftigen LehrerInnen erst dann, wenn sie die Vorbereitungsphase abgeschlossen haben und richtig im Job stehen.
Geldumgang nach dem Studium
In den meisten Fällen müssen mehrere Hundert Euro im Monat an das Studentenwerk für das erhaltene BAföG nach dem Abschluss gezahlt werden. Dies sollte jeden Monat beiseitegelegt werden, um dies schon einmal abzusichern. Zudem verändert sich der Lifestyle von den meisten AbsolventInnen nach dem Abschluss, da sie aus einer WG aus- und in eine eigene Wohnung umziehen. Dies kommt natürlich auch in Verbindung mit neuen entstehenden Kosten, die ebenfalls aufgebracht werden müssen. Zudem fällt der niedrige Betrag für die Krankenversicherung weg, welcher durch einen neuen höheren Betrag ersetzt wird. Statt einer gesetzlichen Krankenversicherung steht aber auch eine PKV für Beamtenanwärter zur Verfügung, welche in der Zeit des Übergangs bis zum Beamtenstatus genutzt werden kann.
Dies ist oft sehr sinnvoll, weil die Kosten nicht höher als die von der gesetzlichen Versicherung sind, aber mehr Leistungen enthalten. Des Weiteren fallen die gesamten Ermäßigungen weg, die vorher noch als StudentIn vorhanden waren. Dies betrifft auch das Studententicket, mit welchem Züge und Busse kostenlos genutzt werden konnten.
Wenn dies wegfällt, muss jede Strecke aus eigener Tasche bezahlt werden, was in der heutigen Zeit sehr teuer ist. Dafür sollte unbedingt Geld eingeplant werden, damit in dieser Zeit keinerlei Probleme aufkommen.



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