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Ulm News, 18.05.2011 12:04

18. May 2011 von Thomas Kießling
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Smartphone-Betriebssystem Android: Ulmer Medieninformatiker entdecken Sicherheitsleck


Medieninformatiker der Universität Ulm haben eine Sicherheitslücke im Smartphone-Betriebssystem „Android“  des Internetmoguls Google entdeckt:  Bei der Synchronisierung mit Google-Diensten wie Calender, Contacts, oder Picasa Web Albums überträgt das System Authentifizierungsdaten (authToken) unverschlüsselt über eine http-Verbindung. Dabei ist die gesicherte https-Verbindung bei der Übertragung sensibler Daten – etwa beim Onlinebanking- Standard.

Verbindet sich ein derart ungesichertes Smartphone mit einem offenen WLAN Netz, können Datendiebe das authToken abgreifen und bis zu zwei Wochen Adresslisten, Kalendereinträge sowie Bildergalerien des Handybesitzers  einsehen oder sogar manipulieren. „Der Informationsklau funktioniert besonders gut, wenn der Name des Netzwerks einem bekannten Anbieter ähnelt, also etwa T-Online“, schreiben die Medieninformatiker Bastian Könings, Florian Schaub und Jens Nickels auf ihrer Webseite. War das Smartphone schon einmal mit diesem Netz verbunden, würde es dieses „erkennen“ und automatisch anwählen.
Betroffen sind alle älteren Android-Version, lediglich die jüngst erschienene Version 2.3.4 nutzt https-Verbindungen, Bildergalerien sind aber auch hier nicht geschützt.
Zuerst hatte Dan Wallace, Professor an der nordamerikanischen Rice University, in seinem Blog auf mögliche Sicherheitslecks bei Googles Handybetriebssystem hingewiesen. „Dieser Andeutung sind wir nachgegangen und haben mit Jens Nickels, einem unserer Bachelor-Studenten, eine Sicherheitsanalyse durchgeführt. Wir nutzen selbst Android und waren über die Lücke entsetzt“, erklärten Könings und Schaub. Sie hätten Google bereits informiert.
Auf ihrer Webseite geben die Wissenschaftlichen Mitarbeiter Nutzern Tipps zum sicheren Smartphone-Gebrauch. „Halten Sie sich in nächster Zeit von offenen WLAN Netzen fern“ ist wohl der praktikabelste Ratschlag. Die Abhandlung der Medieninformatiker verbreitete sich wie ein Buschfeuer im Netz und war unter anderem Aufmacher bei „Spiegel Online“.



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