Ulm News, 29.06.2020 15:31
Busunternehmen informieren über sicheres Reisen in Zeiten von Corona
Acht Busunternehmen haben auf dem Ulmer Münsterplatz über Reisen in Zeiten der Corona-Pandemie und die umfangreichen Anforderungen und Lösungen zum Schutz der Mitarbeiter und der Reisenden informiert.
Der Ulmer Oberbürgermeister Gunter Czisch begrüßte die verschiedenen Busunternehmer auf dem Münsterplatz und hob die Bedeutung des Omnibusses für Ulm und die Region hervor - angefangen vom SETRA-Werk in Neu-Ulm bis zu den großen und leistungsstarken Bunsunternehmen. Er lobte auch die Anstrengungen speziell der Familien geführten Reiseunternehmen, die wie kaum eine andere Branche von den Beschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie betroffen waren und noch immer sind. Nach Ansicht des Oberbürgermeisters komme man nur gemeinsam und mit Solidarität aus der Krise.
In einem weiteren Grußwort berichtete der CDU-Landtagsabgeordnete Manuel Hagel und Generalsekretär der Landes-CDU über die Anstrengungen des Landes Baden-Württemberg zur Unterstützung der privaten Omnibusunternehmen und sicherte den einzelnen Unternehmen schnelle und unbürokratische Hilfe zu. Aktuell hat die Landesregierung 18.750 Euro pro Bus als Soforthilfe beschlossen. Die genauen Auszahlungskriterien werden noch festgelegt. Laut Hagel wird es aber weitere Gespräche für fortführende Hilfe geben. Wie Gunter Czisch lobte auch Manuel Hagel die gemeinsame Aktion der Omnibusunternehmen der Region auf dem Münsterplatz.
Im Verlauf der Veranstaltung erklärten die Busunternehmer, dass für alle Herausforderungen bezüglich Sicherheit und Hygienekonzepte gemeinsam Lösungen gefunden werden. Zusammengearbeitet haben auch für die Veranstaltung auf dem Mpnsterplatz die Unternehmen Bayer, Ehingen, Baumeister-Knese, Ulm-Unterweiler, Missel, Ulm-Eggingen, Rösch, Erbach, Steck-Touristik, Langenau, Walk, Riedlingen / Munderkingen, Ertl, Ochsenhausen und Fromm, Wain
Von den acht Unternehmen wurde auch gemeinsam ein eigenes Hygienemanagement entwickelt, das von der Fahrzeugtechnik über die Einbindung des Kunden bis zu den Unternehmensaufgaben reicht. Hierzu gehört ein Umfangreiches Reinigungskonzept am und im Fahrzeug (Ozon-Reinigungsgerät), aber auch die Einbindung der Kunden selber. Dieser wird schon vorab über alle relevanten Hygienevorschriften mündlich und schriftlich informiert und mit einer Check-Liste auf mögliche Kontakte zu Covid19-Patienten sowie Symptomen einer Erkrankung hingewiesen, was in beiden Fällen zum Ausschluss einer Beförderung führen würde.
Die Unternehmensaufgaben sind sehr weitreichend. Beginnend bei der Mitarbeiterschulung des Büropersonals, der Fahrer und Fahrerinnen, der Reiseleiter und Reiseleiterinnen bis hin zu den Reinigungskräften werden alle Bereiche mit individuellen Informationen versorgt. Kernpunkte sind sicherlich die Themen Mund und Nasenschutz im Bus und während des Ein- und Ausstiegs, Reinigungs- und Desinfektionsplan des Busses auch während der Reise, Fahrgastinformationen sowie Be- und Entlüftung des Busses. Es geht aber auch um Reisezielplanung, da die Sicherheit der Kunden oberste Priorität hat und es trotzdem zu keinen gravierenden Abweichungen des Programms kommt. Bei der Bordverpflegung gibt es vorerst keine offenen Speisen und Getränke.



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