Ulm News, 15.04.2011 19:29
„Als Beamter kann man oft befördert werden“
Sechs Siebtklässler der Inge-Aicher-Scholl-Realschule hospitierten beim Boys’ Day im Landratsamt Neu-Ulm.
"Da muss man sein Auto anmelden und kann seinen neuen Führerschein abholen.“ Der 13-jährige Lukas Wanner hatte schon eine gewisse Vorstellung, wozu das Landratsamt da ist, als er gestern mit fünf Mitschülern der Inge-Aicher-Scholl-Realschule Neu-Ulm/Pfuhl für einen Tag dorthin kam. Anlässlich des Boys’ Day hospitierten die Siebtklässler von 8 bis 16 Uhr in der Kreisbehörde und lernten dabei Berufsfelder kennen, die für Männer eher untypisch sind. Ingrid Vahl von der Gleichstellungsstelle betreute die Teenager.
„Spannend“ und „interessant“ fanden die Realschüler den Schnuppertag im Landratsamt; „auf jeden Fall besser als Schule“, meinte Lukas Melzer (14). Die Buben bekamen vormittags Einblicke in die Arbeitsabläufe in den Verwaltungssekretariaten beziehungsweise in der Betreuungsstelle; nachmittags lernten sie im Städtischen Kindergarten „Zauberwald“ und in der Kindertagesstätte „St. Albert“, beide in Neu-Ulm, den Arbeitsalltag von Erzieherinnen/Erziehern kennen.
Erzieher? Der Beruf kommt für Lukas Wanner gar nicht in Frage: „Im Kindergarten arbeiten doch keine Männer!“, weist er dieses Ansinnen brüsk von sich. Nein, er will Ingenieur werden, am liebsten in Beamtenstellung, denn da – so meint er erkannt zu haben – „kann man oft befördert werden“. Am höchsten im Kurs bei den Siebtklässlern steht indes der Berufswunsch Informatiker; drei der sechs wollen das werden. Vielleicht einmal in der EDV-Abteilung des Landratsamts? „Eventuell“, einigt sich das Sextett auf eine professionelle Sprachregelung.
Bis dahin heißt es aber noch einige Jahre die Schulbank drücken und dann ein Studium draufsatteln. „Viel Geld verdienen“, was nicht nur Hanns Friedl (13) vorschwebt – dieser Traum geht jedenfalls nur sehr selten ohne Lernfleiß in Erfüllung.





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