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Ulm News, 03.12.2019 09:00

3. Dezember 2019 von Ralf Grimminger
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Götz Maier: Firmen bieten in Mangelberufen deutlich mehr Ausbildungsstellen an


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Fotograf: Pixabay CCO

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Seit 2011 gibt es in vielen Berufen der Metall- und Elektroindustrie (kurz M+E) mehr gemeldete offene Stellen als passend qualifizierte Arbeitslose. Diese Berufe werden von Arbeitsmarktforschern folglich als Mangelberufe bezeichnet. 

Laut einer Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft ist in Baden-Württemberg seit 2011 die Zahl der angebotenen Ausbildungsplätze in Mangelberufen um 21 Prozent gestiegen, während sie in Berufen ohne Fachkräfteengpässe um vier Prozent gesunken ist. „Dies zeigt das Ausbildungsengagement der Unternehmen im Hinblick auf den Fachkräftemangel, wenngleich oftmals Bewerber für diese Ausbildungsstellen fehlen“, sagt Götz Maier, Geschäftsführer von Südwestmetall in Ulm.
„Viele Jugendliche haben diese Mangelberufe aber gar nicht auf dem Schirm,
wenn es um die Berufswahl geht. Daher ist es umso wichtiger, Jugendliche
umfassend über verschiedene Ausbildungsberufe zu informieren“, bekräftigt
Maier. Häufig gebe es Alternativen zu den Wunschberufen, die diesen ähneln,
aber viel bessere Perspektiven böten. Insbesondere Elektro-Berufe sind
Mangelware und haben beste Aussichten, beispielsweise der Zukunftsberuf
Mechatroniker/-in. „Das Angebot an Ausbildungsberufen ist groß und
differenziert. Neben anspruchsvolleren Berufen, die eine dreieinhalbjährige
Ausbildung erfordern, gibt es in der Metall- und Elektroindustrie auch die
Möglichkeit mit einer zweijährigen Ausbildung in einzelnen Berufsbildern
einen Abschluss zu erzielen.

Seit über 30 Jahren informiert deswegen die Metall- und Elektroindustrie
mit M+E-InfoTrucks an Schulen und auf Bildungsmessen über die diversen
Ausbildungsmöglichkeiten in diesem Industriezweig. Im Inneren des Trucks
wird auf zwei Etagen Technik erlebbar. Neben mehreren Exponaten gibt es
auch eine computergesteuerte CNC-Fräsmaschine – das wichtigste
Arbeitsmittel im Ausbildungsberuf Zerspanungsmechaniker/-in. Abgerundet
wird das Angebot durch ein zweiköpfiges pädagogisches Beraterteam, das die
Schulklassen während ihres Besuches im InfoTruck begleitet. Häufig werden
sie von Ausbildern und Auszubildenden aus den Betrieben der jeweiligen
Region unterstützt. „So erhalten die Schülerinnen und Schüler Informationen
aus erster Hand“, fügt Maier hinzu.
Unternehmen können dabei auch auf die Handlungsempfehlungen des
„Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung“ auf www.kofa.de zurückgreifen.

In folgenden M+E-Ausbildungsberufen liegt in Baden-Württemberg ein
Fachkräftemangel vor (FR steht für Fachrichtung):

Elektroanlagenmonteur/-in
Elektroniker/-in FR Energie- und Gebäudetechnik
Elektroniker/-in für Automatisierungstechnik
Elektroniker/-in für Betriebstechnik
Elektroniker/-in für Gebäude- und Infrastruktursysteme
Elektroniker/-in für Maschinen und Antriebstechnik
Fachkraft für Metalltechnik FR Konstruktionstechnik
Fachkraft für Metalltechnik FR Zerspanungstechnik
Industrieelektriker/-in FR Betriebstechnik
Konstruktionsmechaniker/-in
Kraftfahrzeugmechatroniker/-in
Land- und Baumaschinenmechatroniker/-in
Mechatroniker/-in
Oberflächenbeschichter/-in
Produktionstechnologe/-in
Verfahrensmechaniker/-in für Beschichtungstechnik
Werkzeugmechaniker/-in
Zerspanungsmechaniker/-in



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