Ulm News, 18.09.2019 08:50
Alle fürs Klima: Großer Klimastreik in Ulm mit Schülern und Gewerkschaftern
Am Freitag, 20. September, streiken in Ulm, ganz Deutschland und weltweit im Zuge des internationales Großstreikes Schülerinnen und Schüler, Gewerkschaften, Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber zusammen mit der Fridays for Future-Bewegung unter dem Motto #AlleFürsKlima für mehr Klimaschutz und einen radikalen Wandel in der Klimapolitik. Anlass für den den bisher größten globalen Klimastreik aller Zeiten ist unter anderem die Tagung des
Klimakabinetts in Berlin und der wichtigste UN-Gipfel des
Jahres in New York. Die Demonstration beginnt um 15 Uhr auf dem Marktplatz in Ulm.
In über 400 Städten gehen in dieser Woche hunderttausende junge und alte Menschen aus allen Tätigkeitsfeldern Deutschlands auf die Straße, um gegen die ignorante und unverantwortliche Umwelt- und Klimaschutzpolitik regierender Parteien zu protestieren.
Anlass ist die in New York stattfindende UN-Klimakonferenz, auf welcher grundlegende Beschlüsse in Sachen Klimaschutz für die nächsten Jahre festgelegt und besprochen werden sollen, sowie die Veröffentlichung des Maßnahmenkataloges für Klimaschutz der Bundesregierung.
„Wir sind die erste Generation, die die Folgen der Klimakrise zu spüren bekommt und die letzte, die noch handeln kann. Wenn wir jetzt nicht aktiv werden, sind die Schäden, die wir unserem Planten zufügen, unumkehrbar.“, sagt Mia Schülerin aus Ulm.
Die Bewegung Fridays for Future folgt dem Beispiel Greta Thunbergs, die seit Monaten jeden Freitag vor dem Parlament in Stockholm demonstriert. In Deutschland streiken seit über neun Monaten viele tausend junge Menschen. Es gibt über 500 Ortsgruppen. In ihrem im Frühjahr veröffentlichten Forderungspapier beruft sich die Bewegung auf das 1,5-Grad-Ziel und fordert unter anderem den Kohleausstieg bis 2030 sowie Nettonull bis 2035.
„Die Klimakrise zu bewältigen ist keine Aufgabe für eine einzelne Generation. Das ist eine Aufgabe für die gesamte Menschheit. Deshalb rufen wir alle dazu auf, sich unserem Streik anzuschließen. Die Politik muss endlich handeln!“, ergänzt Noah, Schüler aus Ulm.
Das Besondere an dem Klimastreik in Ulm: die Demonstration wird musikalisch begleitet. Unter anderem von Love Forty Down, dessen Bandmitglieder zusammen seit über 10 Jahre gemeinsam musizieren. Nun bieten Sie am generationsübergreifenden Streik einen Vorgeschmack auf das neue Album.
Doch nicht nur Livemusik macht die Demonstration zu einzigartig in Ulm. Das Organisationsteam stellt die kommenden Events und Projekte vor, die in den Sommerferien bereits bearbeitet wurden oder noch in Planung sind.
"Es wird Zeit aufzustehen.", erklärt Laura, Schülerin aus Ulm, in einer Pressemitteilung von Fridays for Future.
"Wir können nicht mehr so weiter leben, wie wir es bisher gemacht haben, Veränderungen müssen geschehen". "Denn der Klimawandel betrifft alle", führt Felix, ebenso Schüler aus Ulm aus.
Aufgrund dessen werden betont alle Generationen zum Klimastreik eingeladen. Denn nur gemeinsam könne man die Klimakrise und alle damit einhergehenden Konsequenzen aufhalten.




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