Ulm News, 01.07.2019 16:00
Erste Sinti & Roma-Kulturwoche vom 13. bis 21. Juli in Ulm
Die erste Sinti- & Roma–Kulturwoche findet vom 13. bis 21. September in Ulm statt. Den Hintergrund und das Programm erläuterte Organisator Peter Langer, der die Kulturwochce zusammen mit dem Team des Romno Power Festival veranstaltet.
Mit Konzerten, Lesungen, Filmen, Diskussionen und vielen Begegnungen wollen wir die Vielfalt der Kultur und Lebenswelt der Sinti und Roma nahebringen – als bewusster Beitrag gegen Rassismus, Hass und Rechtspopulismus in unserer Gesellschaft. Die Kulturwoche wird von der Europäische Donau-Akademie in Zusammenarbeit mit dem baden-württembergischen Landesverband der Sinti und Roma veranstaltet und steht unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Winfried Kretschmann.
Die Kultur der Sinti und Roma, ihre authentische Musik und Tanz-Kunst und die Poesie ihrer Sprache, ist wahrhaft europäisch, weil sie – allen Ausgrenzungen zum Trotz – keine Grenzen kennt. Und sie spiegelt die eigene Leidensgeschichte wider. Im nationalsozialistisch besetzten Europa fielen eine halbe Million Sinti und Roma dem Holocaust zum Opfer – ein Verbrechen, das wie die Ermordung der europäischen Juden in seinem Ausmaß unvorstellbar bleibt. Bis heute wurde der Völkermord an den Sinti und Roma in der Geschichtsschreibung noch nicht vollständig aufgearbeitet. Aktuell ist die Integration der Roma-Gemeinschaften in Südosteuropa eine der größten europäischen Herausforderungen. Etwa 80% der 12 Millionen europäischen Roma leben in Rumänien, Bulgarien, der Slowakei, Ungarn und Serbien – vor allem in den ärmeren und entlegenen Gebieten, diskriminiert und in immer noch menschenunwürdigen Verhältnissen. Baden-Württemberg ist durch die Armutsmigration davon unmittelbar betroffen. Das ist der historische und gesellschaftliche Hintergrund des Romno Power Festivals, der ersten Sinti- & Roma–Kulturwoche in Ulm, vom 13. bis 21. September 2019.





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