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Ulm News, 16.05.2019 16:06

16. Mai 2019 von Ralf Grimminger
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ratiopharm ulm startet in Berlin in die Playoffs - Ulmer Basketballer bereiten sich intensiv auf ALBA Berlin vor


Die Uhren sind auf null gestellt. In der Playoff-Runde "Best of Five" der besten acht Teams der Hauptrunde zählen für die Ulmer Basketballer nur noch Siege. Wer als erstes Team drei Spiele gewinnt, kommt weiter. "Wir dürfen uns so gut wie keine Schwächephase erlauben, sonst bestraft das ein Team wie Berlin sofort.“ Das sagt Dwayne Evans im Blick auf das erste Playoff-Spiel am Samstag in Berlin, auf das das Team von ratiopharm ulm seit Tagen intensiv von Trainer Thorsten Leibenath vorbereitet wird. "„Eine der größten Berliner Stärken ist ihr Schnellangriff, damit überrumpeln sie regelmäßig ihre Gegner", warnt der Ulmer Headcoach. Das Spiel beginnt um 18 Uhr (live auf magentasport) in der Mercedes-Benz-Arena in der Hauptstadt. 

Playoffs, das sind große Gefühle, leidenschaftliche Duelle, aber auch kühle Analysen. Head Coach Thorsten Leibenath hat es in den letzten Tagen mit dem analytischen Ansatz gehalten. In intensiven Video-Sessions hat er sein Team auf den Viertelfinal-Gegner ALBA Berlin vorbereitet. Leibenath hat Laufwege studiert, Tendenzen ausgemacht und festgestellt, „dass eine der größten Berliner Stärken der Schnellangriff ist“. Playoffs, das ist aber auch die Zeit, in der Trainer ihre Teams auf alle Eventualitäten vorbereiten und versuchen, den Gegner mit taktischen Varianten zu überraschen. Nach 34 Hauptrunden-Spielen werden die Uhren für eine Woche auf null gestellt, dann geht es in drei „best of five“-Serien um die deutsche Meisterschaft. Dann wird Basketball für die Trainer zu Schach, zu einem Spiel, in dem man dem Gegner immer einen Zug voraus sein möchte. Deshalb hat Leibenath seinem Team zu allen 14 Berliner Spielern einen Scouting Report ausgehändigt. In einer Playoff-Serie kann schließlich jedes Detail entscheiden. Beim Pressefrühstück am Donnerstagvormittag im Leonardo Royal Hotel Ulm hat Leibenath Einblicke in seine intensive Vorbereitung gegeben, hat über die Berliner Zonenverteidigung nachgedacht, den siebten ALBA-Ausländer erwähnt („wahrscheinlich Clifford“) und überlegt, „wie wir gegen eine der besten Verteidigungen der Liga zu Punkten kommen“.
Wer den 44-Jährigen dabei beobachtet hat, merkte schnell: Leibenath liebt die taktischen Winkelzüge und geht mit großem Enthusiasmus in seine siebte und letzten Playoffs als Head Coach von ratiopharm ulm. Siva gegen Miller, Akpinar gegen Hermannsson, Green gegen Giedraitis oder Evans gegen Sikma – spannende Matchups bietet die Serie mehr als genug. Die beiden Ulmer Speilmacher Patrick Miller und Per Günther sind gegen Berlin auf jedenfall wieder fit. Welche tatsächlich zustande kommen und welche einen nachhaltigen Einfluss auf das Duell haben, zeigt sich in den nächsten Tagen. Sicher ist: Wer weniger Fehler macht, verbessert seine Siegchance. Sowohl Berlin (13,7 TO) als auch Ulm (13,4) lieben das schnelle Spiel und nehmen dafür auch den ein oder anderen Ballverlust in Kauf. In der Hauptrunde siegte zweimal Alba, wobei ratiopharm ulm in der Hauptstadt 30 Minuten lang auf Augenhöhe war und Berlin zu insgesamt 25 Ballverlusten zwang. Auffällig ist: In beiden bisherigen Spielen blieb Ulm mit je vier Steals deutlich unter seinem Schnitt (7,8). Entscheidend ist das für Leibenath indes nicht: „Es geht darum, Ballverluste zu provozieren, so wie uns das in der Hauptrunde in Berlin gelungen ist.“
20 Siege und 14 Niederlagen – ratiopharm ulm hat eine turbulente Hauptrunde letztlich auf Platz sechs und mit einem guten Ergebnis beendet. „Das ist die Region, in die wir etwa hingehören“, sagt Dr. Thomas Stoll zur Platzierung. In die Playoffs gehören die Ulmer auch: Sieben Mal hat das in den letzten acht Jahren geklappt – nur einmal weniger als Berlin. Mit zwei Finalteilnahmen und einem Halbfinalauftritt sind die Ulmer übrigens genauso erfolgreich wie der potente Hauptstadtclub. Die Viertelfinal-Paarung Ulm gegen Berlin gab es 2014 schon mal: Damals setzte sich Alba mit 3:1 durch.



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