Ulm News, 14.05.2019 12:27
"Scientists for Future"-Regionalgruppe Ulm gegründet - Wissenschaftler unterstützen "Fridays for Future"-Bewegung
Seit Wochen demonstrieren weltweit immer wieder freitags Schüler und Studierende, die Fridays for Future, und weisen dabei auf den Klimawandel und die daraus resultierenden Probleme für Umwelt und Mensch hin. Unterstützung hat die Bewegung der Fridays for Future aus der Wissenschaft über die Aktion Scientists for Future erhalten. Jetzt wurde auch eine "Scientists for Future"- Regionalgruppe Ulm gegründet, in der sich gegenwärtig rund 20 Wissenschaftler, vorwiegend aus dem Bereich der Universität Ulm, engagieren.
Seit Wochen protestieren immer wieder freitags Schüler und Studierende im rahmen der Aktion "Fridays for Future". Sie weisen dabei auf den Klimawandel und die daraus resultierenden Probleme für Umwelt und Mensch hin. Die jungen Leute fordern einen besseren und vor allem schnellen Klimaschutz, um unsere Lebensgrundlage zu erhalten.
Unterstützung und Bestätigung hat die Fridays for Future-Bewegung aus der Wissenschaft erhalten. Mehr als 26.000 deutschsprachige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlicher Fachrichtungen, die Scientists for Future, haben in einer eigenen Stellungnahme (https://www.scientists4future.org) die wesentlichen bekannten Fakten zum Thema Klimawandel zusammengefasst und zugleich auf die notwendigen Handlungen hingewiesen, um das Pariser Klimaschutzabkommen einzuhalten.
Auch in Ulm hat die Bewegung Fridays for Future bereits verschiedene Aktivitäten entfaltet, um auf dieses Problem aufmerksam zu machen.
Entsprechend hat sich nun im Großraum Ulm/Neu-Ulm eine Regionalgruppe der Scientists for Future gebildet. Ziele der Regionalgruppe wird es sein, auf lokaler Ebene über die wissenschaftlichen Fakten zu den relevanten Themen wie Klima-, Arten-, Wald-, Meeres- und Bodenschutz zu informieren. „Vielen ist das Ausmaß der Probleme, beispielsweise in den Bereichen Klimawandel, Artensterben oder Umweltverschmutzung, schlichtweg nicht bekannt.“, führt der Ansprechpartner der Gruppe, Prof. Dr. Michael Kühl, dazu aus. „Das Verständnis eines Problems ist aber immer auch Grundlage für eine erfolgreiche Änderung von Verhaltensweisen. Wir müssen gemeinsam und zeitnah auf allen Ebenen einen Wandel hinbekommen, um den jungen Menschen und auch den nachfolgenden Generationen eine lebenswerte Zukunft zu ermöglichen.“
Dieses Ziel wollen die Scientists for Future Ulm auch durch Informations- und Weiterbildungsveranstaltungen erreichen, wobei auch Schulen adressiert werden sollen. Ein Programm dazu befindet sich in Vorbereitung. Interessierte Schulen können sich an die Regionalgruppe Ulm über [email protected] wenden.




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