Ulm News, 10.02.2011 08:33
Vom Navi verlassen - Rettung im Wald
Das Navigationsgerät führte einen Autofahrer in den Wald, aufs Glatteis und dann eine Böschung hinunter. Die Blaubeurer Feuerwehr musste das Auto mit schwerem Gerät bergen.
Verwundert reagiert haben Passanten auf die Schneekettenbereifungzweier Blaubeurer Feuerwehrfahrzeuge am Mittag: Kettenklirren obwohl kein Schnee mehr auf den Strassen liegt? Die Ketten dienten jedoch der sicheren Rettung eines Kleintransporters, welcher auf einem Spiegelglatten Waldweg den Abhang hinabgestürzt war. Auf dem Weg zu einer bekannten Ausflugsgaststätte am Schillerstein, hatte sich zuvor ein
ortsunkundiger Lieferant auf sein Navigationssystem verlassen. Gepaart mit dem Blick auf ein Hinweisschild, welches für Wanderergedacht ist, befuhr er mit seinem Transporter den steilen Waldweg. Nach ca. 500 Metern kam das Fahrzeug jedoch auf Grund von Schneeresten ins Rutschen. Beim Rückwärtssteuern geriet das Fahrzeug vollständig ausser Kontrolle und rutsche seitlich eine steile Böschung hinab. Ein Baum beendete die Unfallfahrt nach 5 Metern. Der Fahrer konnte sich selber aus dem demolierten Auto befreien und informierte über Notruf die Rettungskräfte. Diese konnten den komplett vereisten Waldweg jedoch erst nach dem Anbringen von Schneeketten befahren und Hilfe leisten. Selbst die ebenfalls eingesetzten Polizeikräfte konnten die Einsatzstelle nur zu Fuß erreichen und mussten ihr Einsatzfahrzeug am Waldrand parken. Mit Hilfe der Seilwinde am Rüstfahrzeug der Feuerwehr Blaubeuren, konnte das Fahrzeug geborgen und sicher ins Tal gebracht werden.




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