Ulm News, 02.03.2017 12:37
Drogen im Auto des Nebenbuhlers versteckt
Drogen im Auto des Nebenbuhlers in Weißenhorn hatte ein 47-Jähriger deponiert - und die Polizei verständigt. Sein pfälzischer Dialekt verriet ihn aber. Die Polizei in Senden kam ihm auf die Spur.
Bereits im Januar ging per Notruf die Mitteilung bei der Polizei ein, dass in Weißenhorn aus einem Pkw mit Rauschgift gehandelt wird. Durch die alarmierte Polizeistreife, konnten jedoch keine Feststellungen vor Ort getroffen werden. Als dann ein Fahrzeughalter in seinem Pkw, der auf einem Privatgrundstück abgestellt war, ein verdächtiges Päckchen meldete, wurde die Rauschgiftarbeitsgruppe aus Senden mit der Sachbearbeitung beauftragt. Zunächst konnte der merkwürdige Drogenfund nicht mit dem Umfeld in Einklang gebracht werden.
Die Ermittler standen vor einem Rätsel, der Fahrzeughalter und die Nutzer kamen augenscheinlich nicht für ein Betäubungsmittelgeschäft in Frage. Erst als der Beamte den abgespeicherten Notruf immer und immer wieder abspielte, fiel der besondere, außerbayerische Dialekt des Mitteilers dem Beamten auf. Als er dann noch die Lebensgeschichte der Partnerin des Mitteilers um diese Erkenntnis ergänzte, war das Rätsel gelöst.
Ins Visier der Ermittler geriet ein 47-jähriger Rheinländer. Aufgrund einer vorrangegangenen Trennung von seiner Lebensgefährtin, wollte der 47-jährige seinem Nebenbuhler eins auswischen, indem er den Pkw seines „Konkurrenten“ aufbrach und ein Päckchen mit 35 Gramm Marihuana auf dem Beifahrersitz deponierte.
Anschließend verständigte der 47-jährige Pfälzer über eine nahegelegene Telefonzelle per Notruf die Polizei. Den 47-jährigen erwartet nun eine Anzeige wegen unerlaubtem Besitz von Betäubungsmitteln, Vortäuschen einer Straftat, Sachbeschädigung am Pkw und Falsche Verdächtigung.




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