Ulm News, 18.11.2016 17:29
Ulmer Polizei auf Einbrecherjagd
Die verkehrsgünstige Lage der Ulmer Region ist auch für Einbrecher attraktiv. Die Autobahnen und Bundesstraße in alle Himmelsrichtungen sind schnelle Fluchtwege, die die Polizei habe konsequent im Auge hat. Dagegen setzt die Polizei Streifenfahrten und Kontrollen, um die Region für Einbrecher unattraktiv werden zu lassen.
Fotos: Thomas Heckmann
Normalerweise lässt sich die Ulmer Polizei bei der Jagd nach Einbrechern nicht in die Karten schauen, aber am Donnerstagabend hat sie einen kleinen Einblick gewährt. Auf einem Parkplatz zwischen Ulm und Langenau haben sich mehrere Streifenwagen postiert und zwei Beamte haben den Verkehr auf der ehemaligen B19 im Auge. Immer wieder fischen sie Fahrzeuge heraus, die einer auf dem Parkplatz genau überprüft werden. Direkt vor Ort werden über einen Laptop die Personalausweise der Kontrollierten mit Polizei-Datenbanken abgeglichen.
Bei Kleintransportern ein prüfender Blick in den Laderaum. Und zusätzlich führen die Polizisten viele erklärende Gespräche über ihre Arbeit. Auch wenn es sprachlich schwierig ist, in dem Kleintransporter mit einem halben Dutzend slowakischen Bauarbeitern ist niemand böse, dass er kontrolliert wird. Wer in der Region wohnt, bekommt auch Informationsmaterial über Einbruchschutz. Unter 80 kontrollierten Fahrzeugen war kein einziger "Treffer", weder Einbrecher noch Diebesgut wurden gefunden. Abends waren die Beamten noch zu Fuß in Wohngebieten von der Oststadt bis Westerstetten unterwegs, um auch dort nach dem Rechten zu sehen. Die verstärkten Kontrollen und Streifengänge werden auch weiter konsequent fortgesetzt, mit Streifenwagen und zivilen Fahrzeugen, in Uniform als Polizisten erkennbar oder auch verdeckt mit normaler Kleidung.
Insgesamt möchte die Polizei mit dem Kontrolldruck die Region für Einbrecher unattraktiver machen und der Bevölkerung noch mehr Sicherheit geben. Gleichzeitig ruft die Polizei dazu auf, wachsamer Nachbar zu sein und unbekannte Fahrzeuge und auffällige Personen sofort der Polizei zu melden. Text/Foto: Thomas Heckmann




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