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Ulm News, 10.10.2016 15:12

10. Oktober 2016 von Ralf Grimminger
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Ausstellung „Dietenheim zieht an“ mit Midnight-Shopping - Nachhaltige Textilhersteller präsentieren sich in der Stadthalle


Die Ausstellung „Dietenheim zieht an“, die am 14. Oktober im Rahmen des Stadtevents „Dietenheim leuchtet“ erstmalig stattfindet, bildet den Auftakt einer innovativen Veranstaltungsreihe. Namhafte regionale und überregionale Textilhersteller präsentieren in der Dietenheimer Stadthalle auf einer Fläche von insgesamt rund 400 Quadratmetern einer breiten Öffentlichkeit ihre neuesten Sortimente und Produkte sowie aktuelle Dienstleistungen. Die Ausstellung wird am Freitag um 15.30 eröffnet und findet dann im Rahmen des Stadtfestes „Dietenheim leuchtet“ den ganzen Tag bis Mitternacht oder etwas länger statt, da auf den Ausstellungsflächen das Angebot zum Midnight-Shopping besteht. 

Die Besucher finden mit „Dietenheim zieht an“ an einem Ort gebündelt eine große Auswahl an nachhaltig produzierten Textilien und lernen in lockerer Shopping-Atmosphäre neue Vertriebskonzepte aus den Bereichen Mieten und Tauschen kennen. Der Hintergrund: Unter Beteiligung der Universität Ulm und der Hochschule Reutlingen soll die Stadt Dietenheim in den kommenden Jahren zu einer attraktiven Plattform für neue und nachhaltige Konzepte in der Bekleidungswirtschaft werden.
Die Ansiedlung neuer Firmen ist willkommen, für die eine Auswahl an Ladenflächen in der Stadt bereitsteht. Die Messe trägt so dazu bei, dass der Wirtschaftsstandort Dietenheim an seine ruhmreiche, textile Vergangenheit mit einer Reihe von traditionsreichen Betrieben anknüpfen kann.

Diese Aussteller sind am 14. Oktober dabei (in alphabetischer Reihenfolge):

brainshirt - das Modelabel aus Fulda, das das erste klimaneutrale Herrenhemd der Welt hergestellt hat, produziert seine Produkte nachhaltig und mit einem Bekenntnis zum Standort Europa.
Cotonea - die Gebr. Elmer & Zweifel GmbH & Co. KG aus Bempflingen produziert mit eigener Weberei und Näherei mit Baumwolle aus eigenen Abbau-Projekten in Uganda und Kirgistan – biologisch und fair.
Efixelle - das über 100 Jahre alte Familienunternehmen aus Hechingen fertigt hochwertige Shirts. Die Veredelung erfolgt bei Partnerfirmen, die nach dem Öko-Tex- Standard 100 zertifiziert sind. Für die Produktion wird ausschließlich handgepflückte Baumwolle aus Ägypten und Peru verwendet.
Engel GmbH - bereits seit 1982 produziert der mehrfach zertifizierte Pfullinger Betrieb Funktionswäsche nach ökologischen Richtlinien. Auf umwelt- und gesundheitsfördernde Stoffe wird konsequent verzichtet.
Fischerins Kleid - der Fair Fashion Store mit Schneiderei bietet in der Ulmer Altstadt unter anderem selbstentworfene Kollektionen, Accessoires und individuelle Nähkurse an. Für das Unternehmen gehört zu einem bewussten Lebensstil, dass man bei der Kleiderwahl auf ethisch und ökologisch korrekt hergestellte Mode achtet.
Flomax Naturmode GmbH - die familiäre Manufaktur von der Schwäbischen Alb fertigt ihre Oberbekleidung mit einem hohen Maß an Umweltfreundlichkeit und sozialer Verantwortung.
Gebrüder Otto GmbH & Co. KG - der in Dietenheim und Unterbalzheim ansässige Familienbetrieb produziert seit 1901 in der eigenen Garnspinnerei, Zwirnerei und Färberei hochwertige Garne und Zwirne aus Baumwolle und zellulosischen Fasern. Nachhaltige Produkte wie fair gehandelte und biologische Garne erweitern das Produktportfolio.
Homöo-Set - das Familienunternehmen setzt bei der Herstellung seiner Produkte - Taschen- Apotheken für nahezu alle Flaschengrößen und andere Accessoires - auf Regionalität und gute Zutaten. Seit Ende der 90er-Jahre verarbeitet der in Dietenheim ansässige Betrieb pflanzen-gegerbte Leder aus dem Allgäu.
Kleiderei - das junge Unternehmen macht seit 2012 Kleider leihen möglich – deutschlandweit. Ziel ist es, modische Träume, Spaß und Lifestyle auf eine nachhaltige Art und Weise zu erfüllen, um so eine Alternative zur Wegwerfgesellschaft anzubieten.
Kleiderrebell - der innovative Online-Shop aus Köln hat sich auf den Verleih von modischen Alltagskleidungen spezialisiert. Kleiderrebell bietet zudem jungen Designern und wenig etablierten Marken eine Plattform.
Lenzing AG - die Produkte des österreichischen Faserherstellers basieren auf dem nachwachsenden Rohstoff Holz. Die Spezialisten der Lenzing Gruppe in den Bereichen Spinntechnik, Weben, Stricken, Färben und textile Ausrüstung bieten ihren Kunden Unterstützung vom Spinnprozess bis zum gefärbten textilen Flächengewebe.
Mey - das inhabergeführte Familienunternehmen aus Albstadt ist einer der marktführenden Anbieter für hochwertige Damen- und Herrenwäsche in Europa. Sorgfältig ausgewählte Rohstoffe, modernste Produktionsmethoden in eigenen Werken, der effiziente Einsatz von Ressourcen und kurze Transportwege schonen die Umwelt.
Noxout - die Produ kte mit Digitaldruck der Marke erhalten durch ein umweltfreundliches Bio-Verfahren ihre Prints. Das Unternehmen aus Altenstadt verwendet Farben auf Wasserbasis, die umweltfreundlich, ungiftig und vegan sind.
Speidel - das Familienunternehmen aus Bodelshausen am Rande der Schwäbischen Alb produziert im Jahr rund 17 Millionen Wäscheteile – komplett vom Entwurf bis zur Konfektionierung und Versand. Durch den Einsatz von Rohstoffen wie Bio-Cotton, Bambus oder Sea Cell machen die Textilien auch in Sachen Nachhaltigkeit eine gute Figur.
Trigema - „Deutschlands größter Hersteller von Sport- und Freizeitbekleidung“ hat seinen Stammsitz in Burladingen auf der Schwäbischen Alb. Das Familienunternehmen produziert mit 1200 Mitarbeitern ausschließlich in Deutschland. Vom Baumwollfaden bis zum fertigen Produkt verläuft die gesamte Produktion mit modernsten Techniken nach den strengen Richtlinien des Öko-Tex-Standards 100.

Wissenschaftler erforschen für Dietenheim Lösungen und Wege für die Zukunft

Die Messe „Dietenheim zieht an“ ist Teil des Projekts „Nachhaltige Transformation der Textilwirtschaft am Standort Dietenheim“. Mit ihm wollen die Forscher der Uni Ulm und der Hochschule Reutlingen unter aktiver Einbeziehung der Bevölkerung Lösungen und Wege für die Zukunft erarbeiten, um die gesamte textile Wertschöpfungskette für alle transparent und erfahrbar zu machen.  Gefördert wird das Forschungsprojekt vom Land Baden-Württemberg. Fast eine Million Euro fließen seit Ende 2014 in dieses sogenannte Reallabor.
Neben der Stadt und den beiden Hochschuleinrichtungen beteiligen sich regionale Textilunternehmen, darunter die in Dietenheim ansässige Otto Garnspinnerei, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der Handwerks- und Gewerbeverein Dietenheim sowie der Ulmer Initiativkreis Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung e.V. (unw).

Was sind Reallabore?

Reallabore sind eine neue Form der Zusammenarbeit von Wissenschaft, Wirtschaft, Kommunen und Bürgern. In Reallaboren begleiten Wissenschaftler zum Beispiel die Sanierung von Stadtteilen oder die Einführung neuer Mobilitäts- und Energiesysteme. Dabei werden Praktiker aus Kommunen, Sozial- und Umweltverbänden oder Unternehmen von Anfang an in den Forschungsprozess einbezogen.

Eröffnung am Freitag

Die Ausstellung "Dietenheim zieht an“ wird am Freitag,  den 14.10.16 um 15:30 eröffnet und findet dann im Rahmen des Stadtfestes „Dietenheim leuchtet“ den ganzen Tag bis Mitternacht/etwas länger statt, da auf den Ausstellungsflächen das Angebot zum Midnight-Shopping besteht. Sie Veranstaltung ist eintägig, soll aber im nächsten Jahr (bei erfolgreichem Verlauf) an zwei Tagen, und dann tagsüber, stattfinden.



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