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Ulm News, 17.11.2014 11:22

17. November 2014 von Thomas Kießling
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Nein zu Gewalt an Frauen und Mädchen


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Alljährlich am 25. November ist der „Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen“. Mit diesem Gedenk- und Aktionstag wird weltweit dazu aufgerufen, jede Form der Diskriminierung und Gewalt gegenüber Frauen zu bekämpfen. Die diesjährige Kampagne hat den Themenschwerpunkt „Frauenfeindliche Werbung“. Sie protestiert gegen die von der Werbeindustrie vermittelten Rollenbilder. So werden Frauen und Mädchen häufig als Sex-Objekte dargestellt und vermarktet.

Auf Initiative der Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises, Renate Kögel, beteiligen sich das Landratsamts sowie die meisten kreisangehörigen Städte und Gemeinden zudem wieder an der Fahnenaktion „Frei leben – ohne Gewalt“ der Menschenrechtsorganisation „Terre des Femmes“. Vor dem Landratsamt in der Neu-Ulmer Kantstraße werden ebenso die blauen Aktionsfahnen wehen wie vor den Rathäusern in Bellenberg, Holzheim, Illertissen, Neu-Ulm, Pfaffenhofen, Roggenburg, Senden, Vöhringen und Weißenhorn. „Wir zeigen damit Flagge gegen Gewalt an Frauen und für ein freies und selbstbestimmtes Leben von Mädchen und Frauen“, erläutert Kögel.

Sie weist außerdem auf das 2013 gestartete bundesweite Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ hin. Das Hilfetelefon ist das erste Beratungsangebot in Deutschland, das barrierefrei, kostenlos und vertraulich rund um die Uhr erreichbar ist – also genau dann, wann die Betroffenen den Mut gefasst haben, sich jemanden anzuvertrauen.

Die mehr als 60 Fachberaterinnen geben unter der Rufnummer 08000-116016 sowie über Chat und E-Mail auf der Internetseite www.hilfetelefon.de betroffenen Frauen Auskunft über Hilfen bei allen Formen von Gewalterfahrung. Jederzeit können Dolmetscherinnen für 15 Sprachen zugeschaltet werden. Auch hörbeeinträchtigte Menschen können die Beratung mit Hilfe von Gebärdendolmetschern nutzen.

Die Beraterinnen unterstützen nicht nur Frauen, denen Gewalt angetan wurde, sondern beraten auch Angehörige, die helfen wollen, wie auch Freundinnen und Fachkolleginnen. Das Hilfetelefon ist beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben angesiedelt.

Bei der Gleichstellungsstelle im Landratsamt gibt es einen Informationsflyer, der alle wichtigen Telefonnummern und die der regionalen Beratungsstellen zu häuslicher Gewalt enthält. Er liegt außerdem in den Rathäusern im Landkreis aus und kann auch auf dem Postweg angefordert werden.

Weitere Informationen im Internet unter www.frauenrechte.de.



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