Ulm News, 07.10.2014 15:24
„Gemeinsam sind wir noch besser“
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Beschreibung: Dr. Sabrina Schwenzer und Prof. Dr. Ambros Beer (Klinik für Nuklearmedizin), Prof. Dr. Meinrad Beer und Dr. Catharina Vonend (Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie)
Jenseits von standespolitischen Diskussionen haben die Klinik für Nuklearmedizin und die Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie Prof. Dr. Meinrad Beer, Ärztlicher Direktor der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, und Prof. Dr. Ambros Beer, Ärztlicher Direktor der Klinik für Nuklearmedizin, stellten heute im Rahmen einer Pressekonferenz ihr neu gegründetes Zentrum für Bildgebung vor.
„Mit dieser Einrichtung leisten wir nicht nur einen Beitrag für eine exzellente und moderne medizinische Versorgung unserer Patienten, sondern bündeln auch unsere vielfältigen Aktivitäten auf dem Gebiet der Forschung und Weiterentwicklung moderner molekularer Bildgebung und Therapieverfahren, die im Ergebnis eine wichtige Voraussetzung für den medizinischen Fortschritt bedeuten“, sind sich die beiden Ärztlichen Direktoren einig. Das Zentrum für Bildgebung ist somit Ausdruck vernetzten Denkens und interdisziplinärer Zusammenarbeit, das für Patientinnen und Patienten viele Vorteile bietet. „Wir gewährleisten strahlensparende Untersuchungsmethoden, die dennoch ein Maximum an Information liefern. Möglich macht dies die enge Abstimmung unserer Kliniken untereinander, die zu einem kombinierten und optimierten Einsatz modernster Medizintechnik und Diagnose- sowie Behandlungsverfahren führt.
"Im Ergebnis bieten wir unter dem Dach des neuen Zentrums eine schnelle und maßgeschneiderte Medizin in höchster Qualität“, sagt Professor Meinrad Beer.
Stärkung als überregionales Ausbildungszentrum
Sein Namensvetter Professor Ambros Beer ergänzt: „Wir haben zudem ein Doppelfacharztprogramm entwickelt, das unsere Positionierung als überregionales Ausbildungszentrum stärkt.
So steigert sich die Attraktivität der Ulmer Universitätsmedizin für junge Medizinerinnen und Mediziner weiter.“
Ein aktuelles Praxisbeispiel für diese Grundgedanken bieten Dr. Sabrina Schwenzer und Dr. Catharina Vonend, die im Rahmen des strukturierten Austauschprogramms zurzeit ihre Doppelfacharztausbildung auf dem Oberen Eselsberg absolvieren. „Vom Konzept des Zentrums für Bildgebung profitieren alle Seiten und Bereiche: Patientinnen und Patienten, zukünftige Kolleginnen und Kollegen, die uns nachfolgen werden, aber auch Forschung und Lehre“, zählen die beiden Ärztinnen auf.
Rotationsprinzip sichert hohe Qualität
Professor Meinrad Beer unterstreicht diese Überzeugung: „Für uns war es wichtig, dass wir ein innovatives und integratives Konzept jenseits von standespolitischen Diskussionen entwickeln. Das hinter der Ausbildung zum Doppelfacharzt stehende Rotationsprinzip umfasst beispielsweise auch die Medizinisch- technische-Radiologieassistenz. Diese wechselseitigen Schulungen und Ausbildungen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sichern langfristig die hohe Qualität der Durchführung, Ausbildung und Befundung insbesondere im Bereich der Hybridbildgebung.“
Was bedeutet das konkret? Zukünftig wird beispielsweise der Fokus auf eine Bildfusion und gemeinsame Auswertung von PET/CT und MRT liegen. Schon jetzt realisiertes Ziel ist eine gemeinsame Befunderhebung im Bereich PET/CT, die für Patientinnen und Patienten sowie Überweiser das Maximum an Informationen in einem Bericht liefert. Teamarbeit als Voraussetzung fürs Gelingen „Gemeinsam sind wir noch besser.“ Diese Erkenntnis war schon in der aufwändigen Organisationsphase Leitmotiv, denn das Zentrum für Bildgebung ist schließlich nicht „einfach so“ entstanden. Insbesondere Heidrun Kneer, Leitende MTA in der Klinik für Nuklearmedizin, und Pia Jung, Leitende MTRA in der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, haben zusammen mit ihren Teams und in enger Abstimmung mit den Ärzteschaften beider Kliniken die praktischen Voraussetzungen für das neue Zentrum geschaffen. „Die monatelangen Vorbereitungen haben sich gelohnt. Wir danken unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die geleistete Arbeit zum Wohle unserer Patienten“, sagt Professor Ambros Beer abschließend.




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