Ulm News, 19.06.2013 11:00
Gärten mit allen Sinnen erkunden
Am „Tag der offenen Gartentür“ (30. Juni) laden im Landkreis Neu-Ulm fünf Naturkleinode zum Besuch ein.
„Wie der Gärtner, so der Garten“, lautet ein hebräisches Sprichwort. Was fleißige und fantasievolle Gärtner und Gärtnerinnen hervorzubringen imstande sind, davon gibt am Sonntag, 30. Juni 2013, wieder der „Tag der offenen Gartentür“ einen Eindruck. Auf Einladung des Kreisverbandes für Gartenbau und Landespflege im Landkreis Neu-Ulm können Gartenliebhaber fünf Gärten, dar-unter drei private, von 10 bis 17 Uhr mit allen Sinnen erkunden.
Der „Tag der offenen Gartentür“ soll Gartenfreunden – wie in den Jahren zuvor – wieder die Gelegenheit bieten, Kontakte zu knüpfen, Garten-Erfahrungen auszutauschen, Anerkennung und Lob zu ernten sowie interessante Anregungen für den eigenen Garten mit nach Hause zu nehmen.
Im Illertisser Ortsteil Tiefenbach, Im Wiesengrund 1, gewährt Gastgeberin Maritta von Perbandt Einblicke in ihr nahezu 1000 Quadratmeter großes Gartenparadies mit einer Fülle an Blumen in Kübeln, Kästen, Ampeln, Trögen und einer üppigen Petunienpracht am Balkon. Auch zahlreiche Dekorationsideen stechen ins Auge. Die Besucher können Kaffee, Kuchen und Getränke kaufen; die Einnahmen kommen der Hospizgruppe Illertissen zugute. Parkmöglichkeiten gibt es im Ort bei der Vereinshalle.
Im Raum Buch können zwei weitere Privatgärten bestaunt werden. In Buch, Am Schlossberg 4, öffnet das Naturkleinod von Waltraud und Norbert Burkhart seine Pforten. Auf historischem Grund (Fläche: 5000 Quadratmeter) gibt es hier immer wieder Neues zu entdecken. Ein alter Obstbaumbestand, Kräutergärtchen, verschiedene Rosen, Laub- und Nadelbäume laden zum Verweilen ein. Ein Rundgang über den Schlossberg zu einer Grotte eröffnet einen herrlichen Panoramablick über das Rothtal.
Im benachbarten Ortsteil Obenhausen in der Bucher Straße 5 präsentieren Karin und Ludwig Rahn ihren biologisch bewirtschafteten, naturnahen Garten: Zu bewundern sind auf 600 Quadratmetern herrlich blühende Rosen entlang der alten Sägerei, sehr kreativ gestaltete Staudenkombinationen mit vielen Hortensien und ein einladender Eingangsbereich.
Am „Tag der offenen Gartentür“ ist wie all die Jahre auch heuer wieder der 9000 Quadratmeter große Kreismustergarten an der Ulmer Straße in Weißenhorn geöffnet. Zum Leitthema „Rose – Königin der Blumen“ sind dort nahezu 100 blühfreudige und robuste Rosensorten ausgestellt. Im Mustergarten mit Rosen- und Bauerngarten, Gemüsegarten, Kompostplatz, Beerenobstsortiment, Kern- und Steinobstanbau, Staudenpflanzung, Sommerflor, Blumenwiese und Teichpflanzung gibt es viele Tipps und Anregungen zur Nachahmung im eigenen Garten. Zudem runden eine originelle Kräuterspirale und ein Hochbeet, das die Gemüsekultur erleichtert, den sehenswerten Schaugarten ab.
Bei regelmäßigen Führungen durch den Mustergarten lassen die Kreisfachberater für Gartenkultur und Landespflege die Besucher an ihrem großen Wissen über naturgemäße Gartengestaltung und Gartenpflege teilhaben. Zudem entführt der Imkerverein Weißenhorn die Besucher des Kreismustergartens in die Wunderwelt der Bienen. Er informiert über die Honigproduzenten und ihre ökologische Bedeutung.
Partner beim „Tag der offenen Gartentür“ ist einmal mehr die Staudengärtnerei Dieter Gaissmayer in Illertissen. Sie bietet Gartenliebhabern zwischen 11 und 16 Uhr zu jeder vollen Stunde Führungen. Geöffnet ist auch das neue Museum der Gartenkultur, wo zurzeit unter anderem die Sonderausstellung „Vom Samenkorn zum Setzling“ gezeigt wird. Außerdem präsentiert sich dort der Verein „Interessengemeinschaft zur Förderung der Gartenkultur“ ein buntes Programm rund um den Garten mit Musik und Unterhaltung auch für die kleinen Besucher.





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