Ulm News, 19.07.2012 15:00
Das Handwerk denkt weiter
Wie die neuesten Erkenntnisse der Gehirnforschung eine moderne Ausbildung und bessere Zukunft in der handwerklichen Aus- und Weiterbildung eingesetzt werden können, war Thema bei einer Veranstaltung der Handwerkskammer Ulm.
Zwei Referentinnen vom ZNL, dem TransferZentrum für Neurowissenschaften und Lernen der Universität, berichteten über die Projekte des von Prof. Manfred Spitzer ins Leben gerufenen Zentrums. Simone Bergande und Beate Kern stellten vor, wie Erfahrungen aus der wissenschaftlichen Forschung in die Ausbildungspraxis des Handwerks übertragen werden können. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse wurden im Projekt ENWIBE (ereignisorientierte Entwicklungsgespräche für Mitarbeitende in Produktion und Handwerk) umgesetzt, das auf der Bildungsmesse „didacta“ in Hannover den Weiterbildungs-Innovations- Preis 2012 erhalten hat. „Elegant schafft die Konzeption des ZNL den Spagat zwischen Hauptgeschäftsführer neuromedizinischen Forschungen und praktisch-pädagogischen Anwendungen“, sagt Dr.Herr Dr. Tobias Mehlich Gerhard Mehrke, Leiter des Regionalbüros der Netzwerke berufliche Fortbildung. Mit Abdruck honorarfrei – Zeit der heutigen Belegexemplar Technik, sind wachsende Anforderungen an unser Gehirn verbunden. Globalisierung, erbeten Informationsflut und Veränderungen beeinflussen unser Denken. Umso interessanter ist die Frage, wie Lernen eigentlich funktioniert und wie es uns gelingt, die Vielzahl an Informationen und Einflüssen zu verarbeiten. Denn der Mensch an und für sich ist neugierig, nur lernen wird meist als unangenehm empfunden. Das Projekt ENWIBE setzt auf Lernverständnis. Die Referentinnen betonten, dass der Mensch stetig und ständig lernt. Erfahrungen hinterließen Spuren, Wissen sei Konstruktion und abhängig von Motivation. Das Lernen müsse daher verstehbar und handhabbar sein. Für die Motivation sollte im Gehirn das limbische System mit dem Hippocampus aktiviert werden, damit die hier angesiedelten Belohnungszentren stimuliert werden.





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