Ulm News, 18.06.2012 11:00
Das InfoMobil von Südwestmetall besucht Schulen im Kreis Biberach
Schülerinnen und Schüler im Kreis Biberach haben in den kommenden zwei Wochen die Möglichkeit, die Berufswelt der Metall- und Elektroindustrie im InfoMobil praktisch zu erleben. „Die Metall- und Elektroindustrie der Region bietet jungen Leuten eine vielfältige Zukunft mit einem breiten Spektrum an Ausbildungsberufen“, hebt Götz Maier, Geschäftsführer von Südwestmetall in Ulm hervor.
„Das InfoMobil ist eine sinnvolle Ergänzung zum berufskundlichen Unterricht in der Schule“, so Maier weiter. Rund 200 junge Menschen werden derzeit in der regionalen Metall- und Elektroindustrie ausgebildet. Jährlich starten 720 Mädchen und Jungen ihre Berufsausbildung in diesem Bereich. Eine hohe Ausbildungsquote ist wichtig, um für die Zukunft, gerade auch im Hinblick auf den Fachkräftemangel gerüstet zu sein. „Dies ist den Unternehmen bewusst, deshalb investieren sie auch in hohem Maße in die Ausbildung des Nachwuchses“, führt Maier aus. Dies belegen eindeutig die Zahlen. Die regionale Ausbildungsquote in der Metall- und Elektroindustrie liegt derzeit bei 5,2%. 82% der Auszubildenden werden direkt nach ihrer Ausbildung bzw. nach einer zunächst befristeten Übernahme fest im Betrieb übernommen. Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 bis 10 besuchen das InfoMobil im Rahmen von zwei Schulstunden. Sie erfahren dort alles Wissenswerte zu den über 40 Metall- und Elektro- sowie fünf IT-Ausbildungsberufen. Außerdem werden die möglichen Studiengänge erklärt. In dem 17-Meter langen Gelenkbus des InfoMobils stehen zwei CNC-Maschinen sowie das Modell einer Produktions-anlage zur Verfügung. Hier werden Werkstücke gedreht und gefräst und dann bei der Qualitätskontrolle analysiert. Das Beraterteam des InfoMobils gibt den Jugendlichen Tipps zur richtigen Bewerbung, und in sechs Multimediaterminals können die Schülerinnen und Schüler sich Adressen von Metall- und Elektro-Unternehmen der Region ausdrucken, die in ihrem Wunschberuf ausbilden. Ausführliche Informationen über die über 40 M+E- sowie IT-Ausbildungsberufe und Studiengänge gibt es im Internet unter www.me-vermitteln.de sowie www.it-berufe.de und www.think-ing.de. Deutschlandweit werden derzeit rund 193.000 junge Menschen in der M+E-Industrie ausgebildet, in der Region sind es genau 2147 Auszubildende. Im ersten Lehrjahr erhalten die Auszubildenden als Entgelt monatlich 832,00 Euro, die sich auf 1014,00 Euro im 4. Ausbildungsjahr steigern (bei normal 3 ½ Jahren Ausbildung/neuer Tarifvertrag noch nicht berücksichtigt).




Highlight
Weitere Topevents
Da`s nix wird mit Continental: Stadt Neu-Ulm kauft Gewerbegrundstück im Illerpark zurück
Die Stadt Neu-Ulm hat das im Jahr 2019 an die Continental AG veräußerte Gewerbegrundstück im Bereich...weiterlesen
Der Westringtunnel in Ulm wird ab Montag gesperrt - und am Blaubeurer Ring gibt es auch Neues
Die Baustellen-News der Stadt Ulm fallen auch diesmal über sehr umfangreich aus. Herausstechend sind: Der...weiterlesen
Die Spatzen sehen ihre deftig missliche Lage: der SSV verpflichtet deshalb Mittelfeldmann Mirnes Pepic
... und was ulm-news gestern in einem längeren Artiel prophezeit hat , haben nun die Spatzen so...weiterlesen
Steht der Bitcoin vor einem Comeback?
Rückblickend waren besonders die Entwicklungen des Bitcoins geprägt von vielen Extremen. Letztlich waren...weiterlesen
Erstaunlich: viele Autofahrer unter Alkohol- und Drogeneinfluss in Neu-Ulm unterwegs
In der Nacht von Freitag auf Samstag kam es im Dienst- und Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion...weiterlesen
Eigentlich kein Glanzlicht der Woche: Schüsse aus Maschinenpistole - nun Prozess in Ulm eröffnet - hohe Sicherheitsvorkehrungen
Vor dem Ulmer Landgericht begann am Mittwoch der Prozess gegen einen 34-jährigen Iraker, dem die...weiterlesen
Der Mittelalterliche Weihnachtsmarkt in Neu-Ulm ist eröffnet - und ein schnuckliges Event
Endlich ist es soweit: Markttreiben auf dem Rathausplatz und vor der Kirche Sankt Johann Baptist vom 28....weiterlesen
Ulm feiert Abschied von der Brücke - und tausende Besucher Kommen - größtes Projekt seit dem Münsterbau - und der ging rund 500 Jahre
Tausende kamen am Sonntag nach Ulm um den beginnenden Abriss der Wallstraßenbrücke und des...weiterlesen







