Ulm News, 09.04.2025 19:15
Noch ein Bauvorhaben für Ulm: Gemeinderat will Haltestelle Ehinger Tor neu gestalten
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Fotograf: silands | Gresz + Kaiser Landschaftsarchitekten sowie Mühlich + Partner Architekten
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Die stark frequentierte Verkehrsdrehscheibe wird in den kommenden Jahren barrierefrei ausgebaut, für längere Straßenbahnen ertüchtigt und städtebaulich aufgewertet.
Der zuständige Fachbereichsausschuss des Gemeinderats der Stadt Ulm hat am 08.04.2025 den Gestaltungsentwurf für den Umbau der zentralen Haltestelle Ehinger Tor zur Kenntnis genommen und den Weg für die weitere Umsetzung frei gemacht.
Ziel ist es, die Haltestelle nicht nur funktional, sondern auch gestalterisch und ökologisch zu einem attraktiven Platz im Herzen der Stadt zu machen. Die Planungen stammen von den Ulmer Büros silands | Gresz + Kaiser Landschaftsarchitekten sowie Mühlich + Partner Architekten, die sich in einem Gestaltungswettbewerb durchsetzen konnten. Alle Entwürfe sind ab Mitte April online unter http://www.swu.de/umbaulinie1 einsehbar.
Mehr Komfort, mehr Grün, mehr Raum für alle
Ralf Gummersbach, Geschäftsführer der SWU Verkehr GmbH, verspricht Bürgerinnen und Bürgern viele Vorteile: „Das Ehinger Tor ist einer der wichtigsten Knotenpunkte im Ulmer Nahverkehrsnetz. Grund genug, der inzwischen in die Jahre gekommenen Haltestelle, ein großes Upgrade zu ermöglichen. Das nun beschlossene Konzept setzt an verschiedenen Stellen an: Barrierefreiheit, Infrastruktur für verlängerte Straßenbahnen, ein neues Dachkonzept und mehr Grün.
Dabei stellen wir die historische Festungsanlage wieder in den Mittelpunkt. Mit dem Umbau des Ehinger Tors schaffen wir eine moderne, nachhaltige und funktionale Haltestelle, die den Mobilitätsanforderungen der Zukunft gerecht wird.“
Das neue Dachkonzept sieht den Rückbau des großen Daches vor. Stattdessen setzen die Stadtwerke künftig auf mehrere und kleinere Überdachungen in gewundenen Formen. Das Ehinger Tor wird wieder sichtbarer sein und in die Platzgestaltung eingebunden – möglicherweise inklusive eines neuen Cafés. Abgerundet wird das Konzept mit rund 40 neuen Bäumen und entsiegelten Flächen.
Abgestimmt und gefördert
Die Arbeiten erfolgen in Koordination mit dem städtischen Umbau der Neuen Straße und der Landesgartenschau. Losgehen soll es voraussichtlich im Sommer 2026 mit dem Rückbau des bestehenden Daches. Bis Ende 2027 soll die neue Haltestelle fertiggestellt sein. Während der Bauzeit wird die Haltestelle, mit Ausnahme kurzer Unterbrechungen, allerdings durchgehend in Betrieb sein. Die geschätzten Kosten von rund 10 Millionen Euro sollen unter anderem durch Fördermittel von Bund und Land finanziert werden, dazu ist die SWU in engen Austausch mit den zuständigen Regierungspräsidien und Ministerien. Allerdings hängt die Umsetzung schlussendlich von der endgültigen Förderzusage ab.
Bildquelle: silands | Gresz + Kaiser Landschaftsarchitekten sowie Mühlich + Partner Architekten



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