Kurioses Glanzlicht der Woche: Ein Brandbrief, der so nicht gemeint war – Unruhe bei den Spatzen hält an – nun rudern die Kapitäne zurück
Er brachte das Fass zum Überlaufen bei den Spatzen. Mit dem Brandbrief von den Kapitänen Jo Reichert und Chris Ortag kam der Stein letztendlich ins Rollen und sowohl Geschäftsführer Markus Thiele wie auch Cheftrainer Moritz Glasbrenner mussten gehen. Sogar bundesweite Medien wie die Tagesschau, die Süddeutsche Zeitung sowie die BILD berichteten darüber und sprachen von „Spieler-Revolte“ und „Brandbrief“. Doch jetzt gehen die beiden Kapitäne an die Öffentlichkeit: So sei der Brief nicht gemeint, sei schon gar nicht für die Öffentlichkeit bestimmt gewesen – man möchte sich in aller Form bei Thiele und Glasbrenner entschuldigen – und da bleibt nur noch die Frage: wer vom SSV-Aufsichtsrat hat ihn an die Öffentlichkeit durchgesteckt?
Nächster U19-Trainer bei der Spatzen auf dem Chefposten - nur interimsmäßig
Hätte ja schon Tradition, dass der nächste U19-Trainer bei der Spatzen auf den Trainerchef-Posten rutscht: aber nur mal interimsmäßig bekledet Olivert Unsöld diesen Posten - und kommt ganz genau genommen vom Amt des NLZ-Leiters.
Was ist mit dem Testspiel am Freitag?
Für die Uuulmer ist im EuroCup Bourg-en-Bresse eine Nummer zu groß
Ersatzgeschwächte Uuulmer unterliegen dem Spitzenreiter Cosea JL Bourg-en-Bresse zu Hause mit 64:96. Gleich drei wichtige Akteure standen Cheftrainer Ty Harrelson heute nicht zur Verfügung.
Wie geht`s nun weiter? Wer zieht den Karren aus dem Dreck bei den Spatzen?
Nach dem großen Knall bei den Spatzen mit der Entlassung von Trainer Glasbrenner sowie seinem Co und nun auch Geschäftsführer und Vorstand Markus Thiele ist nun erst recht die große Frage: Was nun, wer kann den Karren beim SSV Ulm 1846 Fußball aus dem Dreck ziehen?
Ein paar Überlegungen aus den Sozialen Medien und von ulm-news:
Mammut-Aufgabe der Uuulmer gegen Spitzenreiter im EuroCup
Am heutigen Dienstagabend empfängt ratiopharm ulm den Tabellenführer der Gruppe B, JL Cosea Bourg-en-Bresse. Tip-Off ist um 19 Uhr – es gibt auch noch Tickets.
Kurz nach halb elf in der Nacht kommt die Meldung: Tabula rasa bei den Spatzen: Sportdirektor weg - zudem der Cheftrainer und sein Co
Was alle schon lagne erwartet hatten: Kurz nach halb elf in der Nacht kommt die Meldung: Tabula rasa bei den Spatzen: Sportdirektor weg - zudem der Cheftrainer und sein Co. Einer der Vorstände fehlt eigentlich noch - und auch der Kaderplaner - aber das ist schon ein mehr als mittleres Erdbeben, das den SSV Ulm 1846 Fußball erschüttert. Die Fans hoffen zudem, dass es jetzt besser wird.
Und hier zum Hintergrund auch nochmal der Brandbrief der Kapitäne Jo Reichert und Christian Ortag.
Und den aktuellen ulm-news-Bericht: Was geht es nun weiter? Wer zieht den Karren aus dem Dreck bei den Spatzen?
Stellungnahme des SSV Ulm 1846 Fussball - noch sind keine Entscheidungen getroffen, noch...
Der SSV Ulm 1846 Fussball ist sich der aktuellen sportlichen und vereinsinternen Situation sehr bewusst.
Die vergangenen Wochen waren geprägt von intensiven Diskussionen und herausfordernden Entwicklungen – sowohl innerhalb des Vereins als auch von außen.
So meldet sich der Vorstand und der Aufsichtsrat zu Wort. Entscheidungen seien demnächs noch keine gefallen - wer wie entlassen wird oder zurücktritt. Der SSV bedingt sich Zeit aus - in der Länderspielpause hat er die in gewiesser Weise, wenngleich die Spekulationen jeden Tag noch mehr ins Kraus schießen.
ulm-news bringt die Stellungnahme der Verantwortlichen im Wortlaut:
"Viele von uns sind am Ende ihrer Kräfte – seelisch, emotional und menschlich" - vermeintlicher Brandbrief der Spatzen-Kapitäne sorgt für enorme Unruhe
"Viele von uns sind am Ende ihrer Kräfte – seelisch, emotional und menschlich" - ein vermeintlicher Brandbrief der Spatzen-Kapitäne Jo Reichert und Christian Ortag kursiert seit gestern durch die Sozialen medien. Der SWR hat ihn noch heute Mittag hochoffiziell in seinen Radio-Nachrichten vermeldet - BaWü-landesweit. Der vermeintlich Brief sorgt natürlich für weitere, ja für enorme Unruhe beim SSV Ulm 1846 Fußball. Die Vorwürfe sind unmissverständlich - die Forderungen auch.
Gerechnet wir mittlerweile sogar mit einer Demission (ob nur Rücktritt oder Entlassung) von Trainer Moritz Glasbrenner (nebst Cotrainer und Kaderplaner) sowie Sportchef Markus Thiele und sogar Vorstand Dr. Thomas Oelmayer.
ulm-news bringt den Brief hier in voller Länge:
Jetzt kommt wohl doch das grundlegende Beben bei den Spatzen nach der deftige 0:5-Heimniederlage
Der SSV Ulm befindet sich nach der 0:5-Heimniederlage gegen Hansa Rostock in einer handfesten Krise und sieht sich mit erheblichen sportlichen und mentalen und auch strukturell-organisatorischen Herausforderungen konfrontiert?
Fortsetzung folgt und auch ein Interview mit Spielerrat-Mitglied und gestern für zehn Minuten Kapitän (weil Kap. Dressel ausgewechselt wurde) Dennis Chessa.
Und vielleicht gibt es ja schon heute Mittag (Montag) das große Tabula rasa beim SSV - so wird kolportiert. ulm-news sagt es schon seit knapp zwei Wochen voraus. Demnach soll neben Moritz Glasbrenner auch Sportvorstand Markus Thiele und Vorstand Dr. Thomas Oelmayer entlassen werden bzw. zurücktreten.
"Wir haben uns den Lolli wegnehmen lassen" - fast kampflos verlieren die Spatzen 0:5 gegen Rostaock
Der Trainer war hernach unmissverständlich: "Wir waren heut zu lieb, zu nett zu harmlos" - oder anders ausgedrückt: "Wir haben uns heut den Lolli wegnehmen lassen", sagte Moritz Glasbrenner nach einem denkwürdigen Spiel, das womöglich sein letztes an der Seitenlinie für den SSV Ulm 1846 Fußball bedeuten könnten: ein 0:5 im heimischen Donaustadion gegen ein gut aufgelegtes Hansa Rostock bedeutet nicht mehr und nicht weniger als eine Bankrott-Erklärung - aber wir müssen es natürlich trotzdem erklären.
Es folgen noch die ausführlichen Stimmen zum Spiel, unter anderem von Ersatzkapitän Dennis Chessa.





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