Ulm News, 07.02.2025 18:00
Mit Haftbefehl gesuchte Österreicherin doppelt verhaftet
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaften Ulm und Nürnberg-Fürth sowie der Bundespolizeiinspektion Stuttgart: Eine mit Haftbefehl gesuchte Österreicherin greift Zugbegleiter an und wird kurz darauf am Ulmer Hauptbahnhof erneut verhaftet.
Am Dienstagmorgen (04.02.2025) fuhr eine 31-Jährige ohne Fahrschein von Mannheim nach Ulm. Im Rahmen der Fahrscheinkontrolle schlug sie den Zugbegleiter. Aufgrund eines bestehenden Haftbefehls wurde die Frau durch die Bundespolizei am Hauptbahnhof Ulm festgenommen und kurz darauf erneut einem Gericht vorgeführt.
Dann gegen 10:20 Uhr nutzte die 31-jährige österreichische Staatsangehörige einen Fernverkehrszug von Mannheim nach Ulm. Im Rahmen der Fahrscheinkontrolle stellte der 19-jährige Zugbegleiter des ICE fest, dass die Tatverdächtige nicht im Besitz eines Fahrscheins war und informierte die Bundespolizei über den Sachverhalt. Als der 19-jährige deutsche Staatsangehörige den Zug zusammen mit der Tatverdächtigen am Hauptbahnhof Ulm verlassen wollte, versuchte diese zu flüchten, was durch den Zugbegleiter verhindert wurde, indem er die 31-Jährige am Arm festhielt.
Im Rahmen dessen schlug die österreichische Staatsangehörige dem Zugbegleiter in das Gesicht. Durch die eintreffenden Streifen der Bundespolizei konnte die Tatverdächtige angetroffen, gefesselt und zum Bundespolizeirevier Ulm verbracht werden. Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen wurde festgestellt, dass gegen die österreichische Staatsangehörige bereits ein Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth wegen des Erschleichens von Leistungen vorlag.
Durch die Zahlung der geforderten Geldstrafe in Höhe von 377,50 EUR konnte die Tatverdächtige einen drohenden Aufenthalt in einer Justizvollzugsanstalt abwenden. Wegen der Leistungserschleichung von Mannheim nach Ulm und dem Angriff auf den Zugbegleiter wurde die 31-Jährige auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ulm, im Rahmen des beschleunigten Verfahrens, vorläufig festgenommen.
Die Zeit bis zu ihrem Gerichtstermin am 05.02.2025 musste die Frau in einer Gewahrsamszelle des Bundespolizeireviers Ulm verbringen. Als die 31-Jährige die Gewahrsamszelle kurzzeitig verlassen durfte um zu rauchen, trat sie einem 22-jährigen Polizeibeamten gegen dessen Schienbein und leistete im Anschluss Widerstand gegen die Polizeibeamten.
Im Rahmen der Verhandlung am Amtsgericht Ulm wurde die österreichische Staatsangehörige zu einer Geldstrafe von 120 Tagessätzen zu je 25 EUR verurteilt.




Highlight
Weitere Topevents
Vergeistigter Geistlicher - Koffer mit Bargeld und Dokumenten vergessen - merkt es erst am Abend
Seinen Trolli hatte ein Geistlicher am Samstag in Mittelbiberach (bei Biberach) eingebüßt. Drin waren...weiterlesen
Närrisch am Arbeitsplatz: Das ist erlaubt
Nicht mehr lange und das närrische Treiben erreicht seinen Höhepunkt. Während die einen den...weiterlesen
Ein Trümmerfeld auf der Autobahn - schwerer Unfall heute Früh blockiert stundenlang A8 bei Dornstadt
kein guter Wochenstart: ein wahrliches Trümmerfeld auf der Autobahn, vier Verletzte und stundenlanger...weiterlesen
Dieb zückt in Ulmer Hirschstraße Messer
Am Dienstag soll einem 17-Jährigen Geld aus der Tasche gefallen sein. Ein Unbekannter hob sie auf und...weiterlesen
Fußgängerin tödlich verletzt - 19-jähriger Autofahrer fegt zwei Passanten nieder
Ein 19-Jähriger Autfahrer beschleunigt beim Abbiegen an einer Kreuzung in der Göppinger Innenstadt...weiterlesen
Nächstes Kapitel im Fall: eine Erbschaft unter den Nagel gerissen und als Stiftungs-Verwalter auch noch bereichert
Der Fall ist höchst prätentiös: Offenbar gibt es einen Neu-Ulmer Notar, der einem anderen Notar a.D....weiterlesen
Fachkräftebrücke mit Südafrika – spannend: nun mit Insight Trip Südafrika - künftige Azubis, ihre Berufsschulen und Facharbeiter werden besucht
Das Unternehmerehepaar Roxanne und Michael Kreutle mit Sitz in Munderkingen hat eine Fachkräftebrücke...weiterlesen
Erneut Schüsse in Gaststätte
In einer gemeinsamen Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Ulm und Polizei geben beide bekannt:...weiterlesen



schließen




