Ulm News, 13.11.2024 00:00
Ein 43-jähriger Mann stirbt offenbar an Stichverletzungen
In einer gemeinsamen Pressemitteilung von Staatsanwaltschaft Ulm und Ulmer Polizeipräsidium erliegt ein 43-jähriger Viertnamese offenbar an Stichverletzungen vor einem Wohngebäude in Göppingen.
Am gestrigen Montag gegen 19.45 Uhr wurde die Polizei in die Hohenstaufenstraße in Göppingen gerufen. Dort lag ein blutender Mann vor einem Wohngebäude. Er hatte mutmaßlich Stichverletzungen am Oberkörper. Für ihn kam jede Hilfe zu spät und er verstarb.
Zahlreiche Polizeikräfte rückten an und sperrten die Örtlichkeit ab. Dort wurden umfangreiche Spurensicherungs- und Suchmaßnahmen durchgeführt. Die Identität des Verstorbenen war zunächst unklar. Diese konnte mittlerweile geklärt werden. Bei dem Verstorbenen handelt es sich um einen 43-jährigen vietnamesischen Staatsangehörigen. Bislang ist noch nicht bekannt, was die tödlichen Verletzungen verursacht hat. Auch sind die Hintergründe einer möglichen Tat noch unklar.
Im Zuge der ersten Ermittlungen wurde ein 33-Jähriger vietnamesischer Staatsangehöriger und eine 33-jährige vietnamesische Staatsangehörige an der Tatörtlichkeit vorläufig festgenommen. Hier besteht der Verdacht, dass beide an den Geschehnissen beteiligt sein könnten.
Die Staatsanwaltschaft Ulm und die Polizei haben die Ermittlungen zur Klärung der Geschehnisse aufgenommen. Die 33-jährige Frau wurde im Laufe des heutigen Dienstags wieder auf freien Fuß gesetzt.
Die Voraussetzungen für einen Haftbefehl lagen nicht vor. Ob der 33-Jährige in diesem Fall noch dem Haftrichter vorgeführt wird, muss noch entschieden werden. Er wird in jedem Falle in Haft bleiben. Gegen ihn liegt ein Haftbefehl wegen eines anderen Deliktes vor. Zur Klärung der Todesumstände findet am morgigen Mittwoch eine Obduktion des Verstorbenen statt. Beim Vorliegen neuer Erkenntnisse wird erneute gemeldet, so die Staatsanwaltschaft Ulm.




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