Ulm News, 16.10.2024 08:15
Im Jahr 2024 - Provider und Kommunen an einen Tisch - wegen Mobilfunk-Ausbau

„Kein Netz – die Feststellung macht man außerhalb der großen Städte leider immer noch viel zu häufig. Dabei ist das Thema Mobilfunkempfang heute ein genauso wichtiger Standortfaktor wie schnelles Internet oder die Versorgungssicherheit mit Strom“, sagte Landrat Heiner Scheffold anlässlich eines Pressegesprächs zum Thema Integrierte Kommunale Mobilfunkplanung am schon im Jahr 27. April 2022. Jetzt zweieinhalb Jahre ein Workshop dazu.
In den letzten zwei Jahren konnten zwar einige Funklöcher im Alb-Donau-Kreis beseitigt werden, dennoch habe das Thema weiterhin einen hohen Stellenwert – vor allem für Städte und Gemeinden im ländlichen Raum, so das Landratsamt Alb-Donau-Kreis in einer Mitteilung.
Um die Mobilfunkabdeckung weiter zu verbessern, organisierte das Landratsamt Alb-Donau-Kreis heute (15. Oktober 2024) einen Workshop für die Kommunen. Hierbei nahmen das Kompetenzzentrum für Breitband und Mobilfunk des Innenministeriums Baden-Württemberg sowie die vier großen Mobilfunkanbieter Deutsche Telekom, Vodafone, O2 Telefónica und 1&1 teil.
Austausch der Kommunen mit den Providern
Die Veranstaltung begann mit der Vorstellung der vier Mobilfunklizenzinhaber, die über den aktuellen Stand der Mobilfunkabdeckung im Alb-Donau-Kreis berichteten. Dabei wurden auch die „weißen Flecken“ – Gebiete ohne 4G/LTE- oder 5G-Abdeckung – thematisiert.
Daniel Eger von der Deutschen Telekom erläuterte stellvertretend den Ablauf von der Planung bis zur Errichtung und dem Betrieb eines Mobilfunkstandorts. Die Kommunen spielen dabei eine zentrale Rolle, insbesondere bei der Übermittlung von Suchkreisen, die den räumlichen Spielraum für die Standortsuche abstecken.
Sie können zudem durch eigene Vorschläge zur Standortwahl beitragen. Nikolina Abele Budisa und Katharina Manthey vom Innenministerium Baden-Württemberg stellten die allgemeine Versorgungslage im Land vor und informierten über Neuerungen in der Landesbauordnung. Zudem wurde das Standorterfassungstool (https://digital-laend.de/mobilfunk/ - standorterfassungstool), ein Online-Tool, mit dem Eigentümerinnen und Eigentümer von privaten, gewerblichen oder kommunalen Flächen diese als potenzielle Standorte für Funkmasten melden können, um die Mobilfunkversorgung zu verbessern. Für Fragen zur Landesbauordnung stand ein Mitarbeiter der unteren Baurechtsbehörde des Landratsamts zur Verfügung.
Die Veranstaltung bot den Kommunen die Gelegenheit, direkt mit den Vertretern der Mobilfunkunternehmen und des Innenministeriums in den Dialog zu treten und individuelle Fragestellungen zu klären.
Die Teilnehmenden begrüßten den Workshop. Besonders deutlich wurde, dass die enge Zusammenarbeit zwischen Kommunen, Mobilfunkanbietern und dem Landratsamt Alb-Donau-Kreis von entscheidender Bedeutung ist, um die Mobilfunkabdeckung vor Ort nachhaltig zu verbessern und den steigenden Datenbedarf der Bevölkerung zu decken.







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