Ulm News, 24.07.2024 18:18
40-Tonner stillgelegt
Erhebliche Mängel hat ein Sattelzug bei Schwerlastkontrollen der Polizei bei Ulm aufgewiesen. Er musste sofort stillgelegt werden.
Die Beamten des Verkehrsdienstes Laupheim kontrollierten am Dienstag gegen 12.30 Uhr einen rumänischen Sattelzug im Eiselauer Weg in Ulm-Lehr. Gleich mehrere Verstöße brachte die Kontrolle ans Licht. Der 38-Jährige Fahrer des Mercedes Lkw hatte auf der Ladefläche des Sattelaufliegers rund 24 Tonnen Stahlteile geladen.
Die waren nicht nur mangelhaft gesichert. Denn der Krone-Auflieger war an
mehreren Stellen erheblich beschädigt. Dadurch war die Verkehrssicherheit nicht mehr gegeben. Der Sattelzug wurde bei einem Sachverständigen in Ulm vorgeführt.
Der begutachtete das Gespann und stufte den Auflieger als verkehrsunsicher ein.
Außerdem hatte der Fachmann noch weitere gravierende Mängel an der Bremsanlage und Lenkung der Sattelzugmaschine festgestellt. Die Fahrt war damit beendet und der Laster durfte mit dem Auflieger nicht mehr weiterfahren.
Das alles war noch nicht genug. Denn auch der 38-Jährige hielt sich nicht an die Verkehrsvorschriften. Der Fahrer hatte laut den Ermittlern seine Wochenruhezeit nicht eingehalten und dabei auch noch seine Lenkzeit überschritten. An dem technischen Aufzeichnungsgerät entdeckten die Spezialisten, dass eine Geschwindigkeit von rund 108 km/h anstatt der erlaubten höchstzulässigen 80 km/h aufgezeichnet wurde.
Da der aus Rumänien stammende Fahrer keinen festen Wohnsitz in Deutschland hatte, musste er sofort eine Sicherheitsleistung in Höhe von 2.000 Euro bezahlen. Auch musste er für die Kosten des Gutachters aufkommen.
Erst wenn der Fahrer mindestens 45 Stunden geruht hat und eine ordnungsgemäße Reparatur am Lkw und Auflieger erfolgt ist, steht einer Weiterfahrt nichts mehr im Wege.
Bis dahin legte die Polizei den verkehrsunsicheren Sattelzug still.




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