Ulm News, 21.05.2024 10:56
Klasse Gefechte beim 2. Schwaben-Pokal in Neu-Ulm und ein sehr guter Austausch auf allen Ebenen
„Niemand hat sich darum gerissen, aber die Neu-Ulmer haben es mal wieder ausgerichtet“, so der Tenor vieler Gäste beim 2. Schwaben-Pokal 2024. Das Resultat: Klasse Gefechte in allen drei Waffengattungen Florett, Degen sowie Säbel und ein sehr guter Austausch auf allen Ebenen.
Zwischen den großen Quali-Turnieren und Endrunden zu den jeweiligen Deutschen Meisterschaften ist es gar nicht so einfach, die Motivation für ein relativ überschaubares Turnier zu entwickeln. Doch es lohnt sich: Der 2. Schwaben-Pokal 2024 als offene Bezirksmeisterschaften des Fechtbezirks Schwaben des Bayerischen Fechter Verbands in der Neu-Ulmer Weststadt-Schul-Sporthalle war trotz der Sandwich-Funktion zwischen der DM U20 und U17 im Florett ein sehr schönes Turnier, bei dem sich die kleinen FechterInnen ihre ersten Sporen verdienen konnten und dabei Urkunden, Medaillen oder gar den Schwaben-Pokal überreicht bekamen. Zudem konnten die Verantwortlichen der Vereine im Bezirk im direkten Austausch viele Dinge besprechen und Zukunftspläne schmieden, die sonst nicht entwickelt worden wären.
„Der Schwaben-Pokal ist von großem Wert, für die Kleinen ist er Anreiz zum Fechten, und das auch auf Turnierebene, für die Vereine der Region und gerne darüber hinaus entwickelt sich nach der sehr schwierigen Corona-Zeit ein Miteinander, das für die Sportart Fechten enorm wichtig ist“, sagte Bezirksfechtwart Thomas Kießling. „In fast allen Bezirken Bayerns finden keine Meisterschaften mehr statt, in Württemberg wurden die Bezirke sogar aufgelöst, nicht wenige Vereine oder einzelne Fechtabteilungen stehen vor dem Aus oder erholen sich erst langsam wieder.“
Die Neu-Ulmer im Florett ganz vorne
Dass der Heimverein TSV 1880 Neu-Ulm die meisten Titel im Florett davontrug, mag schön sein, ist aber aufgrund der Triebfeder für andere Vereine nicht so entscheidend. Viel wichtiger waren die zum Teil tollen Gefechte, die eine gut gefüllte Zuschauer-Galerie oftmals mit Applaus bedachte. Die Fechterinnen und Fechter aus Augsburg, Stuttgart, München, Kaufbeuren, Füssen und Biberach waren vom Turnier begeistert: zwei Säbelfechter, von denen es im gesamten Bezirk Schwaben nur deren vier gibt, kamen extra von Augsburg nach Neu-Ulm, um ihre Waffengattung dem Publikum zu demonstrieren, und ihre beiden Gefechte wurden beim 2. Schwaben-Pokal am meisten beklatscht.
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