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Ulm News, 21.11.2023 11:51

21. November 2023 von Thomas Kießling
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Cybersecurity: Wie Unternehmen sich vor wachsenden Cyber-Bedrohungen schützen


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Fotograf: Pixabay/Beispielfoto

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„Hacker schlafen nie“, könnte der Titel eines modernen Cyber-Thrillers sein. Aber in der Realität der heutigen digitalen Welt ist es die tagtägliche Herausforderung, der sich jedes Unternehmen stellen muss.

 Während dieser Text gelesen wird, versucht irgendwo ein Hacker, in ein Computersystem einzudringen. Jeder Klick, jedes Passwort und jede E-Mail kann einen Pfad für diese digitalen Eindringlinge öffnen. Aber wie bereitet sich ein Unternehmen am besten auf diesen Cyber-Krieg vor und wie wehrt es Attacken ab?

Umsetzung von Sicherheitsmaßnahmen im Unternehmen

Im vergangenen Jahr waren circa 46 Prozent aller Unternehmen Opfer einer Cyberattacke. Die ständig wachsende Bedrohung erfordert unverzügliches Handeln, ansonsten kommt es zu gravierenden Schäden nicht nur im finanziellen Bereich, sondern auch Kundendaten können in die falschen Hände gelangen. Der erste Schritt zur Gewährleistung einer sicheren Unternehmensumgebung führt in die Festlegung klar definierter Verantwortlichkeiten.

Jeder Mitarbeiter muss sich seiner Aufgaben im Hinblick auf Cybersicherheit bewusst sein und wissen, welchen Beitrag er zu leisten hat, um das Risiko von Datenverlust oder -beschädigung zu minimieren. Dies bedeutet beispielsweise, dass die Verantwortlichen jeder Person individuelle Zugriffsrechte erteilen und die Mitarbeiter vertrauliche Informationen angemessen behandeln.
Wichtig ist auch, dass zuständige Mitarbeiter einen Fernzugriff in das System erhalten. So kann man jederzeit auf Eventualitäten reagieren und muss nicht erst den Weg ins Büro auf sich nehmen. Die RMM-Tool von NinjaOne ermöglicht genau dies! Mit dieser Software ist es möglich, dass Mitarbeiter oder externe Dienstleister innerhalb kürzester Zeit alle Mac-, Windows- und Linux-Geräte wie Server, virtuelle Maschinen und Netzwerkgeräte erhalten.

Wege zur Entwicklung effektiver Abwehrstrategien

Ist jedem Mitarbeiter sein Verantwortungsbereich klar, gilt es proaktiv dem Hacker zuvorzukommen. Aber wie gehen Unternehmen dabei am besten vor? Im ersten Schritt gilt es darum, bestehende Risikofaktoren richtig einzuschätzen. Dies geschieht am besten über eine gründliche Analyse des eigenen Systems, auf diesem Weg können Unternehmen zeitnah herausfinden, wo sich Lücken offenbaren. Auf dieser Grundlage kann eine maßgeschneiderte Sicherheitsstrategie entwickelt werden. Doch welche Bedrohungen lauern im Internet? Hierzu eine kleine Übersicht:

  • Phishing-Angriffe

  • Ransomware-Angriffe

  • Zero-Day-Exploit

  • Passwort-Angriffe

  • Man-in-the-Middle-Angriffe

  • SQL-Injection

  • Denial-of-Service-Angriffe

Unternehmen sind also vielen Risiken ausgesetzt. Angesichts dessen gilt es auch, das bestehende Sicherheitssystem kontinuierlich zu überwachen und zu aktualisieren. Denn nur weil ein Unternehmen heute ein probates Mittel gegen einen Man-in-the-Middle-Angriff in der Hinterhand hat, heißt es nicht, dass der Hacker morgen keinen Weg ins System findet. Die digitalen Kriminellen agieren immer raffinierter. Daher müssen die Systeme immer auf dem neuesten Stand sein. Getroffen hat es beispielsweise im Oktober vergangenen Jahres die Wilken Software Group in Ulm. Hacker haben durch einen erfolgreichen Ransomware-Angriff das komplette System lahmgelegt.

Aber wo lauern die größten Gefahren? Niemand möchte diese Antwort gerne hören, aber die gefährlichste Schwachstelle liegt im eigenen Unternehmen. Schlecht geschulte Mitarbeiter sind oft ein Schwachpunkt im System der Cybersicherheit. Durch Sensibilisierungskampagnen über Best Practices beim Umgang mit E-Mails oder verdächtige Links können potenzielle Einfallstore minimiert oder sogar beseitigt werden.

Wie reagieren Unternehmen am besten auf einen Hackerangriff?

Aber was ist, wenn trotz aller Maßnahmen ein Eindringling sich Zugang zum System verschafft? Auch wenn bei einem solchen Angriff eine schnelle und professionelle Reaktion den Schaden minimiert, gilt es Ruhe zu bewahren. Nichts ist schlimmer als jetzt unangemessen zu reagieren. Jetzt gilt es, den Vorfall sofort an die zuständige IT-Abteilung oder Sicherheitsbeauftragte zu melden. Diese sollten umgehend Maßnahmen ergreifen, um weitere Schäden einzudämmen und das Ausmaß des Angriffs festzustellen.

Parallel dazu sollte auch die Kommunikation mit allen beteiligten Parteien eingeleitet werden – vom Management über Kunden bis hin zur Öffentlichkeit. Transparente Informationen sind hierbei wichtig, um Vertrauen zurückzugewinnen und mögliche negative Folgen für das Unternehmensimage abzuwenden. Des Weiteren empfiehlt es sich dringend herauszufinden, welche Schwachstellen im System ausgenutzt wurden und diese schnell

 



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