Ulm News, 28.06.2023 12:33
Türme wachsen im Turbo-Tempo: Bau des markanten Bürokomplexes "Universelle Ulm" im Zeitplan
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Beschreibung: Die Arbeiten an UNIVERSELLE ULM, einem neuen achtgeschossigen Bürokomplex der Ulmer Wissenschaftsstadt, gehen planmäßig voran.
Fotograf: Mühlich und Partner
Die Arbeiten an "Universelle Ulm", einem neuen achtgeschossigen Bürokomplex der Ulmer Wissenschaftsstadt, gehen planmäßig voran. Somit hält die Ideenschmiede im Science Park III stabil Kurs auf ihre vorgesehenen Fertigstellungstermine. Die Vollendung der ersten Büroflächen ist für das dritte Quartal 2024 geplant. Bis Ende des ersten Quartals 2025 sollen alle Bauabschnitte abgeschlossen sein, telt das Unternehme Immopact Universelle Ulm GmbH, die Teil des Immobilienbereiches der Ulmer Merckle-Gruppe ist, mit.
Schon jetzt erheben sich die ersten beiden der drei achtgeschossigen Bürotürme im Rohbau deutlich sichtbar über dem zweigeschossigen Sockel. Zusammen mit dem dritten Turm, der zurzeit in die Höhe wächst, sind sie bereits ein imposanter Blickfang am nordwestlichen Rand des Wissenschaftscampus der Münsterstadt.
Andreas Schöberl, Geschäftsführer der zur Merckle-Gruppe gehörigen Immopact Universelle Ulm GmbH, ist stolz, dass das Vorhaben trotz vieler Widrigkeiten wie gestiegener Baukosten und temporär aufgetretener Materialengpässe von Beginn an im Zeitplan liegt: „Dank eines straffen Projektmanagements, zuverlässiger Partner und einer hohen Einsatzbereitschaft aller am Bau Beteiligter haben wir bisher alle Hürden erfolgreich genommen. Wir sind daher zuversichtlich, dass wir auch den weiteren Baufortschritt wie vorgesehen realisieren können.“ Planung und Steuerung der Arbeiten an Universelle Ulm liegen in den Händen eines eigenen Projektteams der Merckle Service GmbH. Diese Koordination direkt vor Ort gewährleistet eine effiziente Abstimmung mit allen Fachabteilungen.
Auf dem 16.700 Quadratmeter großen und optimal an den ÖPNV angebundenen Grundstück im Geviert von Max-Born-, Marie-Goeppert-Mayer- und Hans-Albrecht-Bethe-Straße entstehen in dem von den Architekten BDA mühlich, fink & partner entworfenen Baukörper rund 35.000 Quadratmeter Bürofläche, darunter mehr als 10.000 Quadratmeter für Labore, Forschung und Entwicklung. Die modern ausgestatteten Flächen ab einer Größe von 400 Quadratmeter sind barrierefrei, können flexibel in fünf verschiedene Grundrissvarianten geteilt und somit individuell genutzt werden. Für Labore, Werkstätten, Montage oder ähnliche Zwecke sind im unteren Sockelbau Räume mit besonderer Höhe vorgesehen.
Der gesamte Bürokomplex wird umweltfreundlich mit Fernwärme versorgt beziehungsweise unter Einsatz von Fernkälte klimatisiert. Die eingesetzte Energie gewinnt der regionale Versorger, die Fernwärme Ulm GmbH, zu 70 Prozent aus regenerativen Quellen. Natürlicher Lichteinfall in die Büros sowie Fensterfronten, die sich öffnen respektive über außen angebrachte, elektronisch steuerbare Jalousien verschatten lassen, garantieren ein angenehmes Raumklima und somit optimale Arbeitsbedingungen. Zwischen den Türmen befinden sich grüne Innenhöfe, die auch als Anlieferzonen und Pkw-Stellflächen dienen. Darüber hinaus bieten mehrere Tiefgaragen unter dem Bürokomplex zahlreiche weitere Parkmöglichkeiten, so dass insgesamt Platz für über 650 Personenkraftwagen, davon rund 500 unterirdische Parkflächen, zur Verfügung steht.
Sowohl aufstrebende, innovative Unternehmen als auch gestandene Firmen mit hoher Forschungs- und Entwicklungsaffinität werden in Universelle Ulm optimale Bedingungen vorfinden: Im seit 2015 entwickelten Science Park III haben sich bereits Anbieter aus den Bereichen Vakuum- und Dünnschichttechnik, regenerative Energien, IT, Bioprozess- und Labortechnologie sowie weiteren Hightech-Branchen niedergelassen. In unmittelbarer Nähe befinden sich außerdem die Universität Ulm, die Hochschule Ulm, das ZSW Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoffforschung und andere wissenschaftliche Institute.
Zusammen mit namhaften Firmen wie Bosch, Daimler, Nokia, Liebherr oder Trumpf ist daraus ein äußerst fruchtbarer Nährboden für Ideen und Innovationen an der Schnittstelle von Wirtschaft und Wissenschaft mit starker überregionaler Ausstrahlung entstanden. „Dieses zukunftsorientierte Netzwerk zwischen Forschung und Praxis können die zukünftigen Mieter von Universelle Ulm nutzen und vor Ort direkt vom Know-how-Transfer profitieren“, prognostiziert Andreas Schöberl. Ihnen kommt ebenfalls zugute, dass die Merckle-Gruppe Universelle Ulm langfristig in Eigenbesitz halten und durch ein eigenes Team der Merckle Service GmbH verwalten und betreuen wird.




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