Ulm News, 26.05.2023 11:30
50 E-Scooter für das Donautal
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Beschreibung: Mit insgesamt 50 E-Rollern kann man im Industrie- und Gewerbegebiet Donautal umweltfreundlich zum Arbeitsplatz gelangen.
Fotograf: Stefan Löffler
Das Donautal wird grün: Mit 50 E-Scootern startet das Reallabor Klima-Connect der Universität Ulm im Industrie- und Gewerbegebiet Donautal in eine sechsmonatige Testphase. Mit der Bereitstellung von 50 Elektrorollern sollen die Beschäftigten des Industrie- und Gewerbegebiets dazu ermuntert werden, vom Auto auf die Regionalbahn umzusteigen.
„Über 80 Prozent der 20.000 Beschäftigten fahren mit dem privaten Pkw zur Arbeit. Trotz Anbindung des Gewerbegebiets an den öffentlichen Nahverkehr nehmen sie so oftmals Staus im Berufsverkehr in Kauf“, so Dr. Martin Müller. Für den Leiter des Reallabors „Klima-Connect Industriegebiet Donautal“ sind das deutlich zu viele: „Aus diesem Grund möchten wir mit den grünen E-Scootern, mit denen man vom Bahn-Haltepunkt in der Benz-Straße zu den Betrieben fahren kann, möglichst vielen Arbeitern und Angestellten einen Anreiz schaffen, den ÖPNV zu nutzen.“
Die Testphase endet im Oktober. Unterstützt wird das Projekt von den Unternehmen Husqvarna, Noerpel, Teva und Uzin Utz, die in dieser Zeit spezielle Parkzonen auf ihren Firmengeländen ausweisen. Dr. Martin Müller: „Wer den Roller ordnungsgemäß auf diesen Flächen abstellt, bekommt Bonus-Minuten gutgeschrieben.“ Bereitgestellt werden die Fahrzeuge von der Stadt Ulm gemeinsam mit dem E-Scooter-Produzenten Tier.
Mit dem Reallabor der Universität Ulm soll der Klimaschutz im Industrie- und Gewerbegebiet vorangetrieben werden - mit Info-Veranstaltungen, Vorträgen zur E-Mobilität und verschiedenen Datenerhebungen und Auswertungen zur derzeitigen Verkehrssituation im Donautal. Unter anderem unterstützt das Team um Martin Müller die Stadt Ulm bei der Entwicklung eines Fahrradwegekonzepts für das Donautal.
Angegliedert ist das vom baden-württembergischen Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst (MWK) mit einer Million Euro geförderte Projekt an die „Initiative Donautal Connect“, einem Zusammenschluss ortsansässiger Unternehmen unter dem Dach des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW).





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