Ulm News, 12.12.2022 15:29
Positive Bilanz: "Halbzeit" auf dem Ulmer Weihnachtsmarkt
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Beschreibung: Der Märchenwald mit seinen Dampfzügen ist ein großer Anziehungspunkt für Eltern und Kinder auf dem Ulmer Weihnachtsmarkt.
Fotograf: Ralf Grimminger/Ulmer Pressedienst
"Halbzeit" auf dem Ulmer Weihnachtsmarkt. Das dritte Adventswochenende lockte bei zeitweise traumhaften Winterwetter mehr Menschen als an den vorangegangenen Wochenenden in die Stadt und auf den Weihnachtsmarkt. Knapp 500.000 Besucherinnen und Besucher wurden nach Auskunft von Organisator und Messe-Chef Jürgen Eilts an den bisher 21 Markttagen gezählt.
"Touristisch betrachtet hatten wir ein stärkeres Adventswochenende als die beiden Wochenenden zuvor. Bedingt durch den katholischen Feiertag „Mariä Empfängnis“ am Donnerstag, 8. Dezember, waren auch bereits vor dem Wochenende mehr Gäste aus Italien und Österreich in Ulm als bisher", sagt Wolfgang Dieterich von der Ulm/Neu-Ulm-Touristik. Dieterich berichtet, es habe 18 Gruppenführungen gegeben, davon einige auf Italienisch, sowie drei Fahrten mit der historischen Straßenbahn, außerdem große Gruppen bei den zweimal täglich stattfindenden öffentlichen Stadtführungen am Samstag. Die Zahlen seien zwar niedriger als vor Corona, aber man sei zufrieden. Auch Souvenirs und City-Gutscheine, so der Touristik-Chef, seien im Stadthaus sehr viele verkauft worden. Fragt man Weihnachtsmarktbeschicker nach ihren Eindrücken, heißt es: "Wir sind überrascht von der große Anzahl an Besuchern und dem guten Kaufverhalten Die Leute sind in Kauflaune und genießen den Besuch" oder "Die Leute genießen es, wieder hier sein zu können" oder einfach "Die Leute haben Bock und sind dankbar, dass der Weihnachtsmarkt wieder stattfindet. Corona spielt gar keine Rolle mehr".
Allerdings, so UlmMesse-Chef Jürgen Eilts verteile sich die Besucherfrequenz heuer gleichmäßiger als in früheren Jahren "Manche scheinen, vielleicht als Erkenntnis aus Corona, jetzt bewusster auf Zeiten auszuweichen, zu denen normalerweise etwas weniger los ist." Spitzentag war und ist der Samstag und da der Zeitraum 16 bis 18 Uhr.
Spitzenplätze in der Beliebtheit der Besucherinnen und Besucher nehmen der Märchenwald und -wie in jedem Jahr- die Krippe mit lebendigen Tieren ein. Eselstute Fiona mit ihrem Hengstfohlen und die drei Mutterschafe, die jeweils ein Lamm dabei haben, seien die unangefochtenen Publikumslieblinge auf dem Markt, sagt Eilts, der versichert, dass es den Tieren auf dem Markt gut gehe und sie keinen Schaden nehmen. Auch die Ulmer Fußgängerzone sei am Wochenende ziemlich gut besucht gewesen - trotz des Schneefalls, der normalerweise für Zurückhaltung sorgt.
Citymanagerin Sandra Walter betont jedoch auch: "Die Frequenz erreichte allerdings - wie auch an den Samstagen zuvor - noch nicht das Niveau von vor der Pandemie. Dennoch sind wir seitens der Ulmer City zufrieden mit den Vorweihnachts-Umsätzen, vor allem im Hinblick auf die derzeitige Situation, die das Konsumverhalten der Menschen prägt." Knapp 500.000 Besucherinnen und Besucher wurden an den bisher 21 Markttagen gezählt. Das wären etwas weniger als vor Corona, "aber uns bleibt ja noch der Endspurt", sagt Eilts schmunzelnd.
Aus Sicht der Polizei ist die vergangene Woche mit Blick auf den Weihnachtsmarkt in Ulm ruhig verlaufen. "Business as usual" auch bei der Parkbetriebsgesellschaft: Bereits um 10 Uhr war das Parkhaus am Rathaus voll besetzt, entspannter verlief das Parken im Parkhaus Nord am CCU, wo es den ganzen Tag über noch freie Plätze gab. In allen anderen Parkhäusern wurde es spätestens am frühen Nachmittag eng.
Der Ulmer Weihnachtsmarkt läuft noch bis einschließlich 22. Dezember und ist täglich von 10 bis 20.30 Uhr geöffnet.



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